Blick auf das Verwaltungsgebäude der Rheinenergie in Köln.

Blick auf das Verwaltungsgebäude der Rheinenergie in Köln.

Bild: © Rheinenergie

Die Rheinenergie hat ihren Bestandskunden in der Stromsparte ab Oktober Preissenkungen in Aussicht gestellt. Nach jetzigem Stand werde der Arbeitspreis in der Grundversorgung für Privatkunden in Köln zu diesem Termin um 10,07 Cent brutto pro Kilowattstunde – auf dann 44,91 Cent (aktuell: 54,98 Cent) sinken.

Gleichzeitig bietet der Regionalversorger bereits ab dem 3. Mai neue Laufzeitverträge mit zwölf oder 24 Monaten Laufzeit an. Dabei kostet die Kilowattstunde beispielsweise in Köln 32,7 bzw. 32,45 Cent pro Kilowattstunde, je nach Laufzeit.

Bei den Fernwärmepreisen sei bei gleichbleibendem Verlauf der entsprechenden Index-Werte ebenfalls mit einem deutlich sinkenden Preis zum 1. Oktober zu rechnen.

Umsetzung der Preisbremsen verlief weitgehend nach Plan

Wahrscheinlich würden die Preise zu Beginn der Heizperiode dann unter dem Niveau des vergangenen Winters liegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dass die voraussichtlichen Preisanpassungen schon jetzt avisiert werden, wird mit der besonderen Lage im Energiemarkt begründet.

Die Umsetzung der Preisbremsen ist laut dem Unternehmen bisher weitgehend planmäßig verlaufen. Es fänden  derzeit Nachbearbeitungen kleinerer Kundenkreise statt, diese würden ihre individuellen Informationsschreiben ebenfalls kurzfristig erhalten.

Abschlagseinzug läuft normal

Ebenso sei die Turnus-Abrechnung für die Kunden jetzt wieder routinegemäß stufenweise hochgefahren worden. Diese war für manche Kunden vorübergehend ausgesetzt, weil die kunden-individuellen Informationsschreiben zu den Energiepreisbremsen Vorrang hatten.

Somit sollte die große Mehrheit der rückständigen Abrechnungen kurzfristig abgearbeitet sein, heißt es weiter. Der Abschlagseinzug gemäß der vorliegenden Abschlagspläne unter Berücksichtigung der Preisbremse laufe normal. (hoe)

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