Nach Daten der Plattform Energy-Charts fuhren die beiden Blöcke des Trianel-Gaskraftwerks in Hamm im August 2020 zu 67 Prozent auf Volllast. Im August 2021 war es weniger als ein Prozent.

Nach Daten der Plattform Energy-Charts fuhren die beiden Blöcke des Trianel-Gaskraftwerks in Hamm im August 2020 zu 67 Prozent auf Volllast. Im August 2021 war es weniger als ein Prozent.

Bild: © Trianel

Das Trianel Gaskraftwerk Hamm wird auf eine dekarbonisierte Zukunft vorbereitet und kann künftig mit rund 15 Prozent Wasserstoff betrieben werden. Durch weitere, spätere Maßnahmen könne die Anlage auf den Einsatz eines noch höheren Anteils Wasserstoff technisch nachgerüstet werden, sobald signifikante Mengen am Markt verfügbar seien, heißt es in einer Pressmitteilung von Trianel.

Das Leistungsupgrade der Gasturbine erfolgt neben der technischen Wartung und Instandsetzung im Rahmen der Revision des zweiten Kraftwerksblocks, die Anfang September startet.  

„Unsere Erwartungen an die Revision des zweiten Blocks sind sehr hoch, waren doch die Maßnahmen am ersten Block überaus erfolgreich“, erklärt Martin Buschmeier, Geschäftsführer der Trianel Gaskraftwerk Hamm GmbH & Co. KG. Nach Abschluss der Arbeiten werde das gesamte Kraftwerk eine Leistung von rund 900 Megawatt (MW) mit einem Wirkungsgrad von 60 Prozent aufweisen. 

Einige Komponenten wurden generalüberholt

Kernstück ist erneut das „Advanced Turbine Efficiency Package (ATEP)“. Damit erhält das das Kraftwerk ein Hardware-Upgrade und wird künftig noch effizienter und nachhaltiger Strom erzeugen.

Die diesjährige Revision weist laut Trianel eine zusätzliche Besonderheit auf: Einige Komponenten, die im vergangenen Jahr im ersten Block ausgebaut wurden, werden nun generalüberholt im zweiten Block installiert.

Verbessertes Isolationssystem für Generator

So hat der im ersten Block verwendete Siemens-Generator zwischenzeitlich ein verbessertes Isolationssystem erhalten, mit dem die Langlebigkeit des Aggregates über das ursprüngliche Niveau gesteigert wurde.

Auch der im Rahmen des ersten Revisionsstillstandes ausgebaute Rotor der Gasturbine wurde komplett überholt und mit neuen Bauteilen für die Leistungssteigerung versehen. (hoe)

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