Badenova-Vorstand bei der Bilanzpressekonferenz am vergangenen Freitag (12. Juli) in Freiburg.

Badenova-Vorstand bei der Bilanzpressekonferenz am vergangenen Freitag (12. Juli) in Freiburg.

Bild: © Badenova

Der Energiedienstleister Badenova erweitert seinen digitalen Lösungsbaukasten für Energiedienstleistungen (Energiewende@Home) um eine Versicherungslösung. Als Kooperationspartner konnte hierfür die SV Sparkassen-Versicherung gewonnen werden.

Die Bausteine von „Energiewende@Home“ reichen von der klassischen Energieversorgung über Smart-Home-Produkte oder Elektromobilität bis hin zur Sanierung der eigenen Heizung. Doch Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Batteriespeicher kosten je nach Leistung und Modell mehrere zehntausend Euro. Versicherungen gegen Hagel- oder Blitzschlag bei Photovoltaikanlagen oder Überschwemmung bei Wärmepumpen erfreuten sich daher großer Beliebtheit, heißt es in der Pressemitteilung.

Digitale Abwicklung über E-Pilot-Plattform

Mit dem neuen Angebot können Kunden künftig für alle über Badenova gekauften, technischen Komponenten einen Versicherungsschutz erhalten. "Durch den neuen Versicherungsschutz wird E@H ein rundum sorgenfreies Paket, um die Energie- und Wärmewende bezahlbar und zukunftssicher in jeden Privathaushalt zu bringen", erklärt Badenova-Vorstand Hans-Martin Hellebrand.

Der digitale End-to-end-Vertrieb der EDL-Produkte mitsamt der Versicherung findet dabei über die Kölner "epilot"-Cloud-Plattform statt. Von der initialen Leadgenerierung und -qualifizierung über die Angebotserstellung und interne Aufgabenzuweisung bis hin zur Partnersteuerung sowie Installation werde jeder Prozessschritt (teil-)automatisiert über die "epilot"-Software kommuniziert und abgewickelt, heißt es.

Finanzierung muss separat angefragt werden

Neben der Versicherung sei auch eine Finanzierung der Energiewendeprodukte möglich. Da dieser Prozess höchst individuell sei, müsse die Finanzierung separat angefragt und beauftragt werden. Anfragen der Interessent:innen werden als Leads eingesammelt und separat weiterverarbeitet. 

„Die Badenova-Endkund:innen bekommen von der Komplexität der dahinterliegenden Softwarelösung nichts mit: Sie nehmen lediglich einen aufgeräumten und verzahnten Kaufprozess wahr – mit übersichtlichen Klickstrecken und einem einfachen Handling der Produktwelt“, erklärt "epilot"-CEO und -Gründer Michel Nicolai. (hoe)

Mehr dazu aus unserem ZfK-Archiv:

"Badenova-Chef Hellebrand: "Wir haben ein Handwerker-Netz mit über 100 Partnern aufgebaut"

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