Leiten Westfalen Weser seit September 2020: Jürgen Noch (vorne) und Andreas Speith mit einem der beiden Elektroautos nur für Azubis.

Leiten Westfalen Weser seit September 2020: Jürgen Noch (vorne) und Andreas Speith mit einem der beiden Elektroautos nur für Azubis.

Bild: © Westfalen Weser

Energiekonzern Westfalen Weser, der die Gebiete Ostwestfalen-Lippe und Niedersachsen versorgt, hat im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie Umsatz und Jahresüberschuss leicht gesteigert.

Wie die kommunale Gruppe mit Sitz in Paderborn bekannt gab, betrug der Umsatz etwa 953 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 899 Mio. Euro gewesen. Der Jahresüberschuss belief sich im vergangenen Jahr auf 41 Mio. Euro (Vorjahr: 39 Mio. Euro).

Erneuerbaren-Anteil wächst

Entsprechend zufrieden zeigte sich die Doppelspitze, bestehend aus Jürgen Noch (Geschäftsführer Westfalen Weser Energie) und Andreas Speith (Geschäftsführer Westfalen Weser Netz). Zumal das Unternehmen auf immer wichtigeren Geschäftsfeldern von Erneuerbaren-Ausbau über E-Mobilität bis intelligente Messsysteme weiter Fortschritte machte.

Nach eigenen Angaben waren bis zum Ende des Jahres 2020 rund 34.500 PV-Anlagen, mehr als 600 Windkraftanlagen und mehr als 210 Biomasse- und Wasserkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,7 GW ins Netz eingebunden. Der Erneuerbaren-Anteil habe einen Anteil von 58 Prozent am Endverbrauch ausgemacht.

450 intelligente Messsysteme im Vollbetrieb

Zudem sei im Sektor E-Mobilität das Zahlungskonzept zum Marktplatz WW-Mobility-Marketplace erweitert worden, heißt es. Insbesondere Flottenlösungen für Firmen und Institutionen machten das Portfolio aus. Inzwischen habe das Unternehmen etwa 350 öffentliche Ladepunkte im eigenen Netzgebiet installiert und betreibe insgesamt mehr als 600 Ladepunkte.

Mit dem Einbau intelligenter Messysteme hat Westfalen Weser bereits begonnen. 450 Geräte seien bereits im Vollbetrieb, teilt das Unternehmen mit. 100.000 weitere würden folgen.

Personal um zehn Prozent aufgestockt

Aufgestockt hat die Gruppe nach eigenen Angaben auch ihr Personal. 90 neue Mitarbeitende kamen 2020 hinzu. Das entspreche einem Plus von zehn Prozent, führte Geschäftsführer Noch aus.

An Westfalen Weser sind 56 Kreise und Kommunen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen Westfalen Weser Netz  und Energieservice Westfalen Weser. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Gesellschaft Westfalen Weser Beteiligungen gebündelt. (ab)

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