IT-Softwareanbieter Wilken wurde vergangene Woche Opfer eines Hackerangriffs.

IT-Softwareanbieter Wilken wurde vergangene Woche Opfer eines Hackerangriffs.

Bild: © Charles Deluvio/Unsplash

Knapp eine Woche nach einem Hackerangriff hat der Ulmer IT-Anbieter Wilken Software Group nach eigenen Angaben die ersten Systeme wieder hochgefahren.

"Das Kundenportal steht ab Mittwoch wieder zur Verfügung, sodass der First-Level-Support dann wieder online abrufbar ist", wird Jörn Struck, technischer Vorstand des Unternehmens, in einer Pressemitteilung zitiert. "In den nächsten Stunden werden die Mail-Server und die Telefonie ans Netz gehen, so dass wir in Kürze wieder auf den gewohnten Kanälen für unsere Kunden erreichbar sind."

Kundensysteme nicht angegriffen

IT-Forensiker hätten inzwischen bestätigt, dass die Kundensysteme des Herstellers nicht angegriffen worden seien, heißt es in der Aussendung weiter. Diese Umgebungen liefen im hauseigenen Data Service Center physisch getrennt von allen anderen IT-Systemen und seien mit einer eigenen Firewall gesichert. Wann das Unternehmen wieder vollständig operativ arbeitsfähig sei, könne zum heutigen Stand noch nicht gesagt werden.

Derzeit arbeite Wilken gemeinsam mit externen IT-Security-Spezialisten rund um die Uhr daran, die internen Systeme schrittweise und kontrolliert wiederaufzubauen, teilt das Unternehmen mit. Parallel dazu liefen die Ermittlungen der Forensiker der Kriminalpolizei Ulm weiter. (aba)

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