Das ORC-System des Anlagenbauers Dürr gilt als Schlüsseltechnologie für die Erzeugung für die Stromproduktion aus dezentralen Wärmequellen.

Das ORC-System des Anlagenbauers Dürr gilt als Schlüsseltechnologie für die Erzeugung für die Stromproduktion aus dezentralen Wärmequellen.

Bild: © Dürr

Energiekonzern Uniper und der Anlagenbauer Dürr bieten künftig gemeinsam Lösungen zur Abwärmenutzung an. Das verkündeten beide Unternehmen per Pressemitteilung. Einen Kooperationsvertrag hätten die beiden Unternehmen bereits im vergangenen Monat unterzeichnet, heißt es.

Demnach soll Dürr seine Expertise rund um sogenannte ORC-Module einbringen. Mit ORC (ausgeschrieben Organic-Rankine-Cycle) ist allgemein ein Betriebsverfahren von Dampfturbinen mit einem anderen Arbeitsmittel als Wasserdampf gemeint.

Dürrs ORC-System im Zentrum

Dank der von Dürr entwickelten ORC-System lässt sich laut Pressemitteilung nicht nur elektrischer Strom erzeugen, sondern auch nachgelagerte Kondensationswärme mit bis zu 95 Grad Celsius für weitere industrielle Prozesse oder die Einkopplung in Fernwärmenetze wiederverwenden. Dadurch soll ein Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent erreicht werden.

Uniper wiederum ist für die Integration und den Betrieb solcher Anlagen beim Industriekunden zuständig. Eine umfassendere Abwärmenutzung soll kurzfristig CO2-Emissionen verringern. Langfristig soll so klimafreundliche Energie effizienter genutzt werden.

Zement- und Stahlbranche als Zielgruppe

Als Zielgruppen werden etwa die Zement-, Glas-, Papier- und Stahlbranche genannt. (aba)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper