Die DWA-BW veranstaltet am Mittwoch, den 25.3., von 9 bis 12 Uhr eine Web-Konferenz zum Thema Corona und Klärschlamm. Dabei will der Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) zusammen mit Experten des baden-württembergischen Umweltministeriums und Experten der Abwasserbranche Unternehmen und Aufsichtsbehörden über die aktuelle Lage informieren.
Die Themen im Einzelnen:
- Corona-Krisenmanagement
- Aktuelle Situation in Baden-Württemberg – Aufrechterhaltung der technischen Infrastruktur in der Wasserwirtschaft
- Vorstellung von Modellen für Krisenorganisation und -management auf Kläranlagen
- Klärschlammentsorgung-Krisenmanagement
- Situationsbericht Baden-Württemberg – Aufrechterhaltung der Klärschlammentsorgung
- Sensibilisierung und Impulse für Notfallbetrieb
- Arbeits- und Gesundheitsschutz
- Umgang mit dem Coronavirus auf abwassertechnischen Anlagen
"Besondere Sorgfaltspflicht"
„Wir wollen unseren hohen Standard bei der Abwasserbeseitigung auch in dieser außergewöhnlichen Zeit beibehalten“, sagte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller am Montag in Stuttgart. „Um Personalengpässe bei den kommunalen Kläranlagen durch akute Erkrankung oder Quarantäne zu vermeiden, möchte ich an die Eigenverantwortung der Betreiber appellieren. Es gilt wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens derzeit eine besondere Sorgfaltspflicht für die persönliche Hygiene und es gilt das Gebot des Abstandhaltens.“ Selbstverständlich müssten auch die einschlägigen Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz weiterhin und gerade jetzt konsequent umgesetzt werden.
Um die Abwasserableitung und -reinigung auch während der aktuellen Pandemie flächendeckend aufrechtzuerhalten, hat das Umweltministerium den Regierungspräsidien in Baden-Württemberg verschiedene Handlungsempfehlungen für die Betreiber kommunaler Kläranlagen zur Verfügung gestellt. (hp)
Interessenten können an der Webkonferenz ohne Anmeldung über die Website der DWA-BW teilnehmen.


