Die Trinkwasserbrunnen fließen ständig, um eine hohe Wasserqualität zu gewährleisten. Das ungenutzte Wasser wird nun in Berlin zur Bewässerung von Grünflächen und Bäumen genutzt.

Die Trinkwasserbrunnen fließen ständig, um eine hohe Wasserqualität zu gewährleisten. Das ungenutzte Wasser wird nun in Berlin zur Bewässerung von Grünflächen und Bäumen genutzt.

Bild: © Benjamin Pritzkuleit/Berliner Wasserbetriebe

Bei einem flächendeckenden Stromausfall in Berlin gibt es noch eineinhalb Tage lang Trinkwasser aus den Leitungen – danach stehen noch Trinkwassernotbrunnen zur Verfügung. «Die Trinkwasserversorgung ist im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls über Notstromaggregate für 36 Stunden gesichert», teilten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) in einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der AfD mit.

Die Trinkwassernotbrunnen förderten Grundwasser, um vom öffentlichen Trinkwassernetz in Notfällen unabhängig zu sein, so der Senat weiter. In Berlin gebe es 2079 Notwasserbrunnen, davon seien 1614 Brunnen funktionstüchtig. Auf jeden dieser Brunnen kommen also 2300 Berliner.

Großer Vorrat an Chlortabletten

Das Grundwasser werde allerdings keiner Aufbereitung nach den Anforderungen aus der Trinkwasserverordnung unterzogen. «Für Trinkwassernotbrunnen, bei denen eine Gefährdung des daraus zu fördernden Trinkwassers befürchtet werden muss, werden Chlortabletten bereitgestellt.» Berlin verfügt über rund 33 Millionen dieser Tabletten zur Desinfektion von jeweils zehn Litern Wasser. (dpa/hp)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper