Hessen will angesichts der Klimakrise vorausschauend beim Schutz der Grundwasserreserven handeln.

Hessen will angesichts der Klimakrise vorausschauend beim Schutz der Grundwasserreserven handeln.

Bild: © brudertack69/AdobeStock

Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) will die Gebühr für die Entnahme von Grundwasser erhöhen. Dies sei für 2024 geplant und werde derzeit mit dem Finanzministerium besprochen, sagte Vogel am Freitag.

In Brandenburg ist die Gebühr für die Grundwasser-Entnahme viel niedriger als in Berlin. Die Abgabe betrage 10 bis 11,5 Cent je 1000 Liter – in Berlin seien es 30 bis 31 Cent, sagte Vogel. Brandenburg erziele daraus 24,5 Millionen Euro pro Jahr. Diese Sonderabgabe – umgangssprachlich auch Wasser-Cent genannt – kann etwa für neue Kläranlagen oder für Systeme zur Trinkwasserversorgung eingesetzt werden.

Privatkunden werden nicht belastet

«Möglichkeiten, Geld einzunehmen, schöpfen wir nur unzureichend aus», sagte Vogel. Zudem könne die Preisschraube auch dazu beitragen, dass mit Wasser sparsamer umgegangen werde. Ob Brandenburg dann auch 30 Cent wie in Berlin verlangen werde, sei noch nicht klar. Vogel sagte weiter, die Preiserhöhung werde den Privatkunden für den Wasserverbrauch im Haushalt nicht betreffen.

Der Grundwasserspiegel in Brandenburg fällt unter anderem als Folge des Klimawandels. «Wenn weiter Wasser in noch höherem Ausmaß gefördert wird, wird es immer mehr Probleme geben», so Vogel. Die Entnahme entfacht teils auch Streit, zuletzt bei Tesla. (dpa/hp)

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