Neben den fünf Pumpen an zwei Stationen hat OOWV im Speicherpumpwerk Havekost auch die Rohranlage erneuert. Zwischen den Stationen befindet sich der Hydrophor-Kessel, der die Aufgabe eines Druck-und Ausgleichsbehälters hat.

Neben den fünf Pumpen an zwei Stationen hat OOWV im Speicherpumpwerk Havekost auch die Rohranlage erneuert. Zwischen den Stationen befindet sich der Hydrophor-Kessel, der die Aufgabe eines Druck-und Ausgleichsbehälters hat.

Bild: © OOWV

Nach 35 Jahren war es Zeit für einen Austausch: In der Pumpenhalle des Speicherpumpwerks Havekost hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) neben der Rohranlage wesentliche Technik modernisiert. Für die Verteilung des Wassers sorgen nun fünf neue Pumpen an zwei Stationen. Die Investition beläuft sich auf ungefähr 700.000 Euro.

Eine Pumpe schafft rund 170 Kubikmeter pro Stunde. „Sie sind im Vergleich zu den bisherigen Pumpen aus dem Jahr 1987 deutlich energiesparender“, sagt OOWV-Projektingenieur Lutz Trittin.

Große Speicher

Das Wasser kommt aus den beiden 2018 mit einer Investition von rund 4,15 Mio. Euro fertiggestellten Trinkwasserspeichern, die ein Fassungsvermögen von je 5000 Kubikmetern haben. „Durch den steten Verbrauch verbleibt das Wasser höchstens zwei Tage in den Speichern. Während dieser Zeit ist das Wasser ständig in Bewegung, was einer Keimbildung vorbeugt“, erläutert Hartwig Hillen, Leiter der OOWV-Wasserwerke Wildeshausen und Harpstedt.

Die Trinkwasserspeicher werden vom Wasserwerk Wildeshausen gespeist. Dieses stellt täglich zwischen 2000 und 6000 Kubikmeter Trinkwasser für das Speicherpumpwerk Havekost im Landkreis Oldenburg bereit.

Weitere Modernisierung

Dabei handelt es sich um eines von fünf Speicherpumpwerken, die der OOWV zusätzlich zu 15 Wasserwerken in seinem Verbandsgebiet betreibt. Sie werden benötigt, um die erforderlichen Wassermengen und den Versorgungsdruck zu Spitzenzeiten zu gewährleisten. Dies ist besonders morgens und abends der Fall.

Ganz abgeschlossen ist die Modernisierung des Standorts an der Wildeshauser Landstraße noch nicht. „Im kommenden Jahr tauschen wir das bisherige Notstrom-Aggregat gegen ein neues aus“, berichtet Trittin. (hp)

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