WSE hat nun keinen Anspruch auf Informationen in grundwasserrelavanten Fragen rund um die Tesla-Fabrik.

WSE hat nun keinen Anspruch auf Informationen in grundwasserrelavanten Fragen rund um die Tesla-Fabrik.

Bild: © Patrick Pleul/dpa

Der geplante Ausbau der Fabrik des Autoherstellers Tesla in Grünheide hat nach Ansicht des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) deutliche Konsequenzen für das Grundwasser. Wenn rund eine Million Quadratmeter versiegelt und rund 963.000 Quadratmeter überbaut würden, habe das Auswirkungen auf die Bildung von neuem Grundwasser, heißt es in einer Stellungnahme.

Außerdem sei abermals eine Absenkung des Grundwassers mit einer Entnahme von rund 61.000 Kubikmetern erforderlich. Das Vorhaben werde direkten Einfluss auf die öffentliche Trinkwasserversorgung haben. «Dieser Tatsache ist in den Planungen Rechnungen zu tragen.»

Die Antworten von Tesla

Der US-Elektroautobauer teilt die Bedenken nicht. «Jegliche auf der genannten Fläche anfallenden Niederschläge werden am Standort versickert und tragen zur Grundwasserneubildung bei», entgegnete Tesla nach Angaben aus den Unterlagen zum Antrag auf umweltrechtliche Genehmigung für den Ausbau.

Die mit Nadelwald bedeckte Fläche vor der Errichtung der Fabrik habe allenfalls eine geringe Neubildung von Grundwasser erlaubt. Mit der Ansiedlung der Fabrik werde das gesamte auf den versiegelten Flächen niedergehende Regenwasser versickert. «Die Grundwasserneubildung wird dadurch gestärkt.» Der Bedarf an Frischwasser soll mit dem Ausbau nach Planung des Unternehmens zudem nicht steigen, hatte Tesla betont. (dpa/hp)

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