Die Führungsspitze des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) bleibt die alte. Die Abwahlanträge von Mitgliedskommunen gegen Verbandsvorsteher André Bähler und den Vize-Chef Gerd Windisch wurden bei einer Verbandsversammlung am Mittwochabend in Hoppegarten abgelehnt. Das teilte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit.
Die Abwahl von Bähler wurde mit zehn zu vier Stimmen bei zwei Enthaltungen abgelehnt. Ein Abwahlantrag für Windisch scheiterte ebenfalls – mit zehn zu zwei Stimmen und vier Enthaltungen. Die öffentliche Verbandsversammlung war nach Angaben der WSE-Sprecherin gut besucht, die Stimmung aufgeheizt.
„Probleme nicht durch die Verbandsleitung verursacht“
Bähler zeigte sich nach der Entscheidung erleichtert. Er bedankte sich bei der Belegschaft für die Unterstützung und bei Bürgern für den Zuspruch. Das habe sehr geholfen, die Zeit bis zur Abstimmung zu überstehen, hieß es in einer Mitteilung. «Ich werde auch weiterhin alles in meiner Macht Stehende tun, um die Aufgabe der zukunftssicheren Trinkwasserversorgung für 170.000 Menschen im Verbandsgebiet zu erfüllen», so der WSE-Chef.
Auch Bählers Vize Windisch dankte nach dem Votum allen, die sehen würden, dass «die Probleme des WSE nicht durch die Verbandsleitung verursacht sind». Ein neues Herangehen im Umgang mit der Ressource Wasser sei zwingend erforderlich, forderte er. (dpa/hp)



