Die Stadt Duisburg legt demnächst ihr Wasserversorgungskonzept vor. Dieses wurde maßgeblich von den Stadtwerken Duisburg mitentwickelt und legt den Fokus auf die Versorgungssicherheit der Gemeinde. Im Rahmen dessen erkannten die Stadtwerke einen langanhaltenden Stromausfall als mögliches Risiko für die Trinkwasserversorgung der Duisburger.
Zwar rechne niemand mit einem Stromausfall, allerdings könnten die volatile Einspeisung der Erneuerbaren, aber auch Naturkatastrophen oder Angriffe auf die kritische Infrastruktur der Gemeinden zukünftig zu Stromausfällen führen, so der Pressesprecher der Stadtwerke Thomas Kehler. Das Bundesamt für Katastrophenschutz und Bevölkerungshilfe empfiehlt daher eine Notkapazität für die Wasserversorgung von 72 Stunden.
Baubeginn für 2019 geplant
Aktuell könnten die Hochbehälter der Stadtwerke nur rund 60 Prozent des täglichen Wasserbedarfs der Duisburger decken. Um das 72-Stunden-Ziel zu erreichen und auch im Ernstfall die Trinkwasserpumpen betreiben zu können, erweitern die Stadtwerke nun die Tankkapazität des Notstromaggregats am Wasserwerk Bockum von 3000 auf 13.000 Liter. (pm)



