Die neuen Regelungen treten im Oktober in Kraft, die EU-Kommission gewährt aber lange Übergangszeiten.

Die neuen Regelungen treten im Oktober in Kraft, die EU-Kommission gewährt aber lange Übergangszeiten.

Bild: © Michael Kappeler/dpa

Die Europäische Kommission schränkt die Verwendung einer Untergruppe sogenannter PFAS-Chemikalien ein. „Wir entfernen schädliche Stoffe aus Produkten, die die Bürger täglich benutzen, wie Textilien, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen“, sagte der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maros Sefcovic. Dabei geht es etwa um Regenwesten, Pizza-Boxen, Imprägniersprays oder Hautpflegeprodukte.

PFAS-Chemikalien (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) sind Stoffe, die sich in der natürlichen Umwelt nicht abbauen und für die menschliche Gesundheit und die Umwelt schädlich sein können. Sie werden auch Ewigkeitschemikalien genannt.

Inakzeptables Risiko für Gesundheit und Umwelt

Die Beschränkung zielt den Angaben zufolge auf die sogenannte Undecafluorhexansäure (PFHxA) und PFHxA-verwandte Stoffe ab, die sehr beständig sind und „deren Verwendung in bestimmten Produkten ein inakzeptables Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellt“, erklärte die Kommission.

Halbleiter, Batterien oder Brennstoffzellen für grünen Wasserstoff sollen von der Maßnahme ausgenommen werden. Die neuen Beschränkungen sollen im nächsten Monat in Kraft treten und nach Übergangszeiträumen zwischen 18 Monaten und fünf Jahren wirksam werden. (dpa/hb)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper