Sie arbeiten künftig noch enger zusammen: Das THW Regensburg und die Rewag haben einen Vertrag für Krisenfälle geschlossen.

Sie arbeiten künftig noch enger zusammen: Das THW Regensburg und die Rewag haben einen Vertrag für Krisenfälle geschlossen.

Bild: © Kladu/pixelio.de

«Die Klimakrise ist real. Wir müssen uns darauf einstellen», sagte der Grünen-Politiker Christian Meyer während eines Expertenaustauschs beim niedersächsischen Gewässerforum in Hannover. Insbesondere durch Starkregen könne jeder davon betroffen sein.

Entsprechend wichtig sei es, in den Hochwasser- und Katastrophenschutz, aber auch in Vorhersagen zu investieren, sagte Meyer. Jeder Einzelne könne sich zudem die Risikogebiete anschauen und sich regelmäßig über die Wetterlage informieren.

Dimensionen wie im Ahrtal möglich

Risiko- und Gefahrenkarten stellt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf seiner Webseite zur Verfügung. Auch eine Checkliste für das richtige Verhalten im Notfall ist dort zu finden. Warnungen erfolgen über spezielle Apps und die Wetterberichte. Meyer zufolge soll künftig zudem wieder häufiger akustisch mit Sirenen gewarnt werden.

«Die Hochwasserereignisse werden sich durch den Klimawandel verschärfen», sagte auch Markus Anhalt, ein führender Hochwasserexperte des Landes. Das betreffe sowohl die Intensität als auch die Häufigkeit. Auch eine Größenordnung wie 2021 im Ahrtal, wo ein Hochwasser verheerende Schäden anrichtete, sei möglich. «Wir sind in Niedersachsen davor nicht sicher», sagte Anhalt. (dpa)

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