Die "Erfinder" und Gelsenwasser-Mitarbeiter Philipp Jünemann (2.v.l.) und Rüdiger Szymczak  (3.v.l) nahmen den Innovationspreis für die Schirmspülung auf der InfraTech von den Jury entgegen. Repräsentiert wurde diese durch Dr. Uli Paetzel (l., Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft) und Dr. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT).

Die "Erfinder" und Gelsenwasser-Mitarbeiter Philipp Jünemann (2.v.l.) und Rüdiger Szymczak (3.v.l) nahmen den Innovationspreis für die Schirmspülung auf der InfraTech von den Jury entgegen. Repräsentiert wurde diese durch Dr. Uli Paetzel (l., Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft) und Dr. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT).

Bild: Gelsenwasser

Das Gelsenwasser-Team hat auf der InfraTech in Essen den Innovationspreis erhalten – für das neue Verfahren zum Spülen von Leitungen. Eine Aufgabe, die in Zeiten des demografischen Wandels immer wichtiger wird. 

„Ausschlaggebend für die Auszeichnung war in diesem Fall die Pfiffigkeit“, erläuterte Jurymitglied Dr.-Ing. Sissis Kamarianakis vom Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH (IKT). „Dass man die Hydromechanik so toll ausnutzt, um Leitungen zu reinigen, hat die Jury das erste Mal gesehen. Aufgrund der Pfiffigkeit war dann klar, dass dieses Verfahren den Preis gewinnt.“

Bereits zum Patent angemeldet

Gelsenwasser hat das Verfahren bereits patentieren lassen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In der praktischen Anwendung bewähre sich die Schirmspülung sowohl bei kleineren als auch bei größeren Nennweiten, daher biete das Unternehmen das Verfahren jetzt auch als Dienstleistung für andere Versorgungsunternehmen an.
„Kein anderes in bestehenden Netzen anwendbares Spülverfahren erzeugt an der Rohrwand eine solche Kraft, was die starke Reinigungsleistung der Schirmspülung ausmacht – und dennoch das Rohrnetz schonend und völlig ohne chemische Zusätze zuverlässig reinigt“, betont Gelsenwasser.

Aufgrund der geringen benötigten Wassermenge kann das gesamte Spülwasser aufgefangen und geprüft werden. Somit ist der Erfolg nachweisbar: Alle ausgespülten Ablagerungen wie Mineralien oder Kleinlebewesen seien sichtbar. (al)

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