Hochwasserschutz, Erschließung neuer Trinkwasserquellen, Sanierung von Hochbehältern, Dükern und des Netzes: Alleine in den vergangenen fünf Jahren hat die Rewag rund 40 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung investiert. Nicht zuletzt deshalb müssten die Preise zum 1. September angepasst werden, teilt der Regensburger Versorger mit.
Deshalb erhöht die Rewag zum 1. September ihre Trinkwasserpreise für das Stadtgebiet Regensburg – ohne Ober- und Niederwinzer –, die Lappersdorfer Ortsteile Kareth und Rehtal, Donaustauf – ohne die Ortsteile Sulzbach a.d. Donau, Dachsberg und Hammermühle –, Zeitlarn, den Ort Barbing und das Gewerbegebiet Unterheising. Die Preise für das Gemeindegebiet Tegernheim bleiben unverändert.
Weiterhin hohe Investitionen nötig
In den betroffenen Gebieten wird der Trinkwasserpreis um 3,4 Prozent erhöht. Dadurch ergeben sich für einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei Personen und einem Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern pro Jahr Mehrkosten von 6,85 Euro im Jahr (incl. Mehrwertsteuer). Der Verbrauchspreis je Kubikmeter steigt von 1,58 auf 1,64 Euro. Die Grundkosten (bestehend aus dem Bereitstellungs- und Verrechnungspreis) steigen von 6,40 auf 6,61 Euro pro Monat.
Rewag-Vorstand Bernhard Büllmann weist im Zuge der Preisanpassung auf die hohen Investitionen hin, die für den Erhalt der hohen Trinkwasserqualität in Regensburg auch weiterhin notwendig sind. Dazu zählen die Sanierung von Trinkwasserspeichern, der Bau von neuen Wassergewinnungsanlagen wie derzeit in Laub/Zeitlarn, Verbundleitungen zwischen der Stadt Regensburg und dem nördlichen und westlichen Landkreis Regensburg, Maßnahmen zum Hochwasserschutz und die verstärkte Erneuerung des Leitungsnetzes. Eine große Herausforderung in der nahen Zukunft sei dabei der Hochwasserschutz in den Wasserschutzgebieten und Wassergewinnungsanlagen, so die Rewag. (hp)



