Zwischen Trinkwasser und Mineralwasser gibt es laut Umweltministerin Ursula Heinen-Esser substanzielle Unterschiede.

Zwischen Trinkwasser und Mineralwasser gibt es laut Umweltministerin Ursula Heinen-Esser substanzielle Unterschiede.

Bild: © Sebra/AdobeStock

Die Rewag Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG erhöht zum 1. September ihre Trinkwasserpreise für das Stadtgebiet Regensburg (ohne Ober- und Niederwinzer), die Lappersdorfer Ortsteile Kareth und Rehtal, Donaustauf (ohne die Ortsteile Sulzbach a.d. Donau, Dachsberg und Hammermühle), Zeitlarn, den Ort Barbing und das Gewerbegebiet Unterheising. Die Preise für das Gemeindegebiet Tegernheim bleiben unverändert.

Die verbrauchsunabhängigen Kosten, wie Investitionen in Versorgungssicherheit, Verrechnung und Messtechnik, sind nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Deshalb müsse der Trinkwasserpreis um 3,5 Prozent angepasst werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Rewag die Preise in einem Großteil des Versorgungsgebiet um damals 3,8 Prozent erhöht.

Vergleichsweise niedriges Preisniveau

Durch die Anhebung in diesem Jahr ergeben sich für einen durchschnittlichen Haushalt mit zwei Personen und einem Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern pro Jahr monatliche Mehrkosten von rund 0,57 Euro, also 6,85 Euro im Jahr. Trotz dieser Erhöhung seien die Trinkwasserpreise in Regensburg im Vergleich mit den zehn größten Städten Bayerns „weiterhin auf sehr niedrigem Niveau“, heißt es in einer Mitteilung des Versorgers.

„Mit der Preisanpassung geht es uns vor allem darum, die sehr gute Qualität unseres Trinkwassers langfristig sicherzustellen“, sagt der Rewag-Vorstandsvorsitzende Torsten Briegel. Durch die Sanierung von Trinkwasserspeichern, den Bau von Verbundleitungen wie derzeit zwischen der Stadt Regensburg und dem nördlichen Landkreis Regensburg, Maßnahmen zum Hochwasserschutz, aber auch die verstärkte Erneuerung des Leitungsnetzes solle die Versorgung „zukunfts- und leistungsfähig“ bleiben. (hp)

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