Armin Willingmann (re.), Sachsen-Anhalts Umweltminister, besichtigt das Wasserwerk Wienrode und spricht mit Werkleiter Marco Matthes.

Armin Willingmann (re.), Sachsen-Anhalts Umweltminister, besichtigt das Wasserwerk Wienrode und spricht mit Werkleiter Marco Matthes.

Bild: © Matthias Bein/dpa

Angesichts des steigenden Wasserbedarfs für die Industrie hat der Umweltminister von Sachsen-Anhalt, Armin Willingmann (SPD), einen Ausbau der Infrastruktur in diesem Bereich gefordert. «Die Wasserversorgung darf nicht zum Hemmschuh der wirtschaftlichen Entwicklung Sachsen-Anhalts werden», sagte Willingmann bei einem Besuch im Wasserwerk Wienrode (Landkreis Harz). Das ist die bedeutendste Trinkwasser-Aufbereitungsanlage der Fernwasserversorgung (FWV) Elbaue-Ostharz.

Viele Anlagen im Land arbeiteten schon jetzt zeitweise an den Kapazitätsgrenzen, so Willingmann. Um die Trinkwasserversorgung zukunftsfest zu machen, müssten in den kommenden Jahren in dem Bundesland deshalb mehrere Wasserwerke neu gebaut, erweitert oder reaktiviert werden. Die Nachfrage nach Trinkwasser sei in den vergangenen Jahren gestiegen.

Finanzielle Unterstützung für den Fernwasserversorger

Angesichts langer Zeiträume für Planung und Bau sollten die Weichen dafür möglichst zeitnah gestellt werden. Zudem brauche es finanzielle Unterstützung der Fernwasserversorger, damit diese die millionenschweren Ausbauprojekte umsetzen können.

Auch nach Einschätzung der FWV Elbaue-Ostharz wird der Wasserbedarf der Wirtschaft in der Region weiter steigen. Hintergrund seien geplante Neuansiedlungen und Erweiterungen von Industrieanlagen. Für erfolgreiche Ansiedlungen müsse an diesen Standorten ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. (dpa/hp)

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