Wegen zu hoher Keimbelastung des Beckenwassers musste Maria Einsiedel vorübergehend geschlossen werden.

Wegen zu hoher Keimbelastung des Beckenwassers musste Maria Einsiedel vorübergehend geschlossen werden.

Bild: © Andreas Leder/SWM

Die Becken und Liegewiesen des Naturbads Maria Einsiedel in München stehen seit Mittwoch, 10. August, wieder für Badegäste offen. Die  Wasserbiologie habe sich wieder eingespielt und die Messwerte befinden sich im Normalbereich, teilen die Stadtwerke München (SWM) mit.

Die Stadtwerke hatten das Bad am 15. Juli geschlossen. Messungen hatten eine zu hohe Keimbelastung des Beckenwassers ergeben. Die Badmitarbeiter*innen haben daraufhin laut dem Versorger intensive, vorwiegend manuelle Reinigungsarbeiten an Becken und der Bade-Infrastruktur im Hintergrund durchgeführt.

„Die Natur hat das Sagen“

Der Einsatz von Chemie sei in Naturbädern nämlich verboten, so die Stadtwerke. Die SWM haben auch externe Fachleute hinzugezogen. Zuletzt wurde die biologische Wasseraufbereitung ruhen gelassen, damit sie sich wieder einzuspielt.

Die Maßnahmen haben nun Erfolg gezeigt: Die Ergebnisse der täglichen Wasserproben haben sich nachhaltig verbessert und liegen nun deutlich unter dem Grenzwert. „Bei einem Naturbad hat eben die Natur das Sagen und gibt den Takt vor“, erläuterten Nicole Gargitter und Clara Kronberger von der SWM Bäderleitung. (hp)

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