„Ich weiß, dass wir da noch einiges vor der Brust haben“, sagte der saarländische Umweltminister Reinhold Jost bei einer Landtagsdebatte über den Zustand des Wassers.

„Ich weiß, dass wir da noch einiges vor der Brust haben“, sagte der saarländische Umweltminister Reinhold Jost bei einer Landtagsdebatte über den Zustand des Wassers.

Bild: © Sebastian Bauer/MUV

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost (SPD) ist zuversichtlich, dass das Bundesland 2027 die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie der EU erfüllen wird. «Die Gewässer sind deutlich sauberer geworden», sagte er am Donnerstag im Landtag in einer Debatte über das Wassers. Die Richtlinie schreibt das Ziel eines «guten Zustandes» der Oberflächengewässer bis 2027 vor.

Jost räumte ein, dass die Gewässer trotz erheblicher Verbesserungen noch nicht so seien, wie sie sollten: «Aber wir haben ja auch noch bis 2027 Zeit, diesen Aufholwettbewerb zu starten», sagte er. «Und ich bin mir da sehr sicher, dass wir das hinbekommen werden.» Es sei ein «unglaublicher Erfolg», dass 2012 nur sieben Prozent der Oberflächengewässer in einem guten Zustand gewesen seien und sich der Anteil der Gewässer in gutem und sehr gutem Zustand mittlerweile auf 25 Prozent erhöht habe.

200 Mio. Euro bereitgestellt

Von damals 55 Prozent der Gewässer in schlechtem Zustand sei man mittlerweile bei nur noch 22 Prozent angekommen. «Ich weiß, dass wir da noch einiges vor der Brust haben. Aber ich lasse mir den Erfolg der gemeinsamen Arbeit nicht nehmen», sagte Jost.

Mit 350 weiteren Maßnahmen und einem Volumen von 200 Mio. Euro solle die Qualität der Gewässer weiter verbessert werden. Unter anderem werden noch mehr Messstellen eingerichtet, Kläranlagen nachgerüstet und Pilotprojekte zum Hochwasser- und Starkregenschutz durchgeführt. (dpa/hp)

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