Wie lange die Trinkwasserampel in der Region Bad Oeynhausen auf Rot stehen wird, kann der WVB „Am Wiehen“ derzeit nicht sagen.

Wie lange die Trinkwasserampel in der Region Bad Oeynhausen auf Rot stehen wird, kann der WVB „Am Wiehen“ derzeit nicht sagen.

Bild: © JFsPic/AdobeStock

Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) „Am Wiehen“ stellt die Trinkwasserampel mit sofortiger Wirkung auf Rot. Durch die massiv gestiegenen Verbräuche in diesen von Hitze und wenig Niederschlag geprägten Tagen sei der Wasserstand im Hochbehälter in Bergkirchen deutlich gefallen, teilt die Kooperation der Wasserversorger in Ostwestfalen Lippe mit.

Zudem gab es in Bad Oeynhausen einen Rohrbruch, bei dem eine große Menge Wasser abhanden gekommen ist. Auch bei Vorlieferanten kommt es momentan zu Problemen. Die Trinkwasserförderung läuft an der Grenze des technisch Möglichen.

Gartenpools nicht befüllen

Zur Entlastung müsse der Trinkwasserbedarf deutlich verringert werden. Dazu könne jeder Einzelne beitragen, so der WBV weiter. Besonders das Befüllen von Gartenpools, Hofreinigungen, Gartenbewässerungen und andere verzichtbare Wasserverbräuche seien in den nächsten Tagen in Bad Oeynhausen, Hille, Hüllhorst und Löhne dringend zu unterlassen, mahnt der Versorger die Verbraucher.

Bernd Poggemöller, Vorsteher des Verbandes „Am Wiehen“, appelliert an alle: „Wir haben leider keine andere Möglichkeit, um die Wasserversorgung in der Region aufrechtzuerhalten. Jetzt muss jeder Einzelne dabei helfen, die Situation wieder zu entspannen.“ Ein Ausfall in der Wasserversorgung hätte weitreichende Konsequenzen, die sich über Wochen ziehen könnten. Die Wasserversorger in der Region arbeiten auf Hochtouren, um dieses Szenario zu verhindern – dennoch komme es auf jeden einzelnen Verbraucher an.

Sommerferien könnte Situation entspannen

Wie lange die Trinkwasserampel auf Rot stehen wird, kann der WVB nicht sicher sagen. Das hänge vor allem vom Wetter und den Verbräuchen ab. Erreichen die für die nächsten Tage vorhergesagten Gewitter und Regenschauer die Region und fallen dann auch kräftig aus, gehen die Fachleute davon aus, dass die Ampel wieder auf Gelb gestellt werden kann. Hinzu kommen die Sommerferien. Wenn vermehrt Bürger:innen verreisen, könne dies schon einen Teil zur Entspannung beitragen. (hp)

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