Für viele ist es selbstverständlich, dass Wasser aus dem Hahn kommt. Dahinter steckt aber sehr viel Know-how, Technik und ein großes Rohrleitungsnetz.

Für viele ist es selbstverständlich, dass Wasser aus dem Hahn kommt. Dahinter steckt aber sehr viel Know-how, Technik und ein großes Rohrleitungsnetz.

Bild: © RWE

Den Bewohnern der ostwestfälischen Städte Löhne und Bad Oeynhausen ist es weiterhin verboten, Trinkwasser fürs Rasensprengen oder Pool-Befüllen zu verwenden. Grund ist die Wasserknappheit im Bereich des Wasserbeschaffungsverbandes "Am Wiehen" aufgrund fehlender Wasserspeicher-Kapazitäten. Beide Städte hatten in der vergangenen Woche Verordnungen erlassen, die den Gebrauch von Trinkwasser genau regeln. Sie sehen bei Verstößen auch Geldbußen vor.

Die Einhaltung werde von Mitarbeitern des Ordnungsamtes überwacht, sagte der Leiter Wasserversorgung der Wirtschaftsbetriebe Löhne, Klaus Wilmsmeier. Nutzgärten dürfen weiterhin sparsam mit Trinkwasser bewässert werden.

Bürgermeister bedankt sich

Die schon seit einigen Tagen veröffentlichten Appelle zum Wassersparen und die Verordnung zeigten bereits Wirkung: Am Montag bedankte sich der Bürgermeister der Stadt Löhne, Bernd Poggemöller, bei der Bevölkerung für einen "umsichtigen Wasserverbrauch" am Wochenende.

Bereits 2017 und 2018 hatte es Trinkwasser-Engpässe gegeben. Für Abhilfe soll ein zusätzlicher Hochbehälter sorgen, dessen Inbetriebnahme für das Frühjahr 2021 geplant ist. (dpa/hil)

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