Das Wasserwerk Benrath hat sich nach über 50 Dienstjahren eine Generalüberholung verdient. Da auch die Steuerungstechnik auf der To-do-Liste steht, muss das Wasserwerk während der Bauarbeiten stillgelegt werden.

Das Wasserwerk Benrath hat sich nach über 50 Dienstjahren eine Generalüberholung verdient. Da auch die Steuerungstechnik auf der To-do-Liste steht, muss das Wasserwerk während der Bauarbeiten stillgelegt werden.

Bild: © WSW

Wuppertal ist gespalten: Während das Wasserwerk Benrath die Stadtteile Vohwinkel und Elberfeld mit Trinkwasser aus dem Uferfiltrat des Brunnens am Rheinufer versorgt, bekommt der Rest der Wuppertaler Talsperrenwasser. Da die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) Benrath in diesem Jahr für 6,7 Mio. Euro sanieren, übernehmen die beiden übrigen Standorte Dabringhausen und Herbringhausen und sorgen für eine einheitliche Versorgungslandschaft in Wuppertal.

Künftig fließt bei allen Haushalten im Stadtgebiet Talsperrenwasser aus der Leitung. Statt der gewohnten elf Grad deutscher Wasserhärte weist die Zwischenversorgung nur noch fünf Grad auf. Änderungen an der Hausinstallation sind für die Vohwinkler und Elberfelder nicht notwendig.

Steuerungstechnik ist Teil der Modernisierung

Ganz im Gegesatz zu den WSW, die müssen in Benrath nämlich jede Menge ändern. Das Wasserkraftwerk wurde zwar mehrfach erweitert, ist mit über 50 Dienstjahren aber schlichtweg nicht auf dem neusten Stand der Technik. Neben dem Neubau einer Entsäuerungsanlage steht die Umstellung auf eine Mehrschichtfiltration sowie eine Teilautomatisierung der Werkssteuerung an.

Durch die Veränderungen an der Steuerungstechnik muss die Anlage während der Modernisierung komplett außer Betrieb genommen werden. Im September dieses Jahres sollen die Maßnahmen soweit abgeschlossen sein, dass Vohwinkel und Teile von Elberfeld wieder vom Standort Benrath mit Uferfiltrat aus dem Rhein versorgt werden können. (ls)

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