Cyberangriff auf Stadtwerke: Alle Systeme wieder erreichbar. (Symbolbild)

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Bild: © blackboard/AdobeStock

Die Bundesnetzagentur erhebt flächendeckend Daten über kommunale Infrastrukturen, um diese in ihrem Infrastrukturatlas zugänglich zu machen und zu erhöhen. Hierfür wurden bundesweit die knapp 11.000 Kommunen angeschrieben und über die Verpflichtung zur Datenlieferung informiert, teilte die Behörde mit.

Kommunale Infrastrukturen sind für den Breitbandausbau von großer Bedeutung. Denn durch Mitnutzung bereits vorhandener Infrastrukturen, wie z. B. Leerrohre und Glasfaserleitungen, können Ausbaukosten gesenkt und der Breitbandausbau insgesamt beschleunigt werden. Kommunen sind häufig im Besitz dieser Einrichtungen und zählen damit zum Kreis der Datenlieferanten für den Infrastrukturatlas.

Auch für Mobilfunknetz entscheidend

Auch beim Ausbau der Mobilfunknetze spielen Kommunen eine zentrale Rolle, da sie häufig über geeignete Standorte für den Mobilfunkausbau verfügen. Daher können auch Grundstücke und Gebäude, die als Standorte in Betracht kommen, im Infrastrukturatlas dargestellt werden. Darüber hinaus verfügen Gemeinden über Straßenlaternen und Ampeln, die für den Rollout von 5G-Netzen genutzt werden können, da sie den erforderlichen kleinzelligen Ausbau begünstigen.

In vielen Kommunen werden Daten dezentral gehalten und nur zu eigenen Zwecken genutzt. Mit der Bereitstellung von kommunalen Daten für den Infrastrukturatlas werden diese Daten gemeinsam mit den Daten der Telekommunikationsnetzbetreiber und Versorger dargestellt und nutzbar gemacht. Auch für Kommunen ergibt sich daraus die Möglichkeit, einen vollständigen digitalen Überblick über die Lage der vor Ort verlegten Infrastrukturen zu erhalten; ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung. (gun)

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