Kommunale Unternehmen können ab dem 1. April von zwei neu aufgelegten Glasfaser-Förderprogrammen der KfW profitieren. Mit dem "Investitionskredit Digitale Infrastruktur" und dem "KfW-Konsortialkredit Digitale Infrastruktur" will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den eigenwirtschaftlichen Ausbau von Gigabitnetzen in Deutschland vorantreiben. "Der Investitionskredit macht den Eigenausbau durch günstige Zinsen attraktiver, während der Konsortialkredit Sicherheit durch Risikoübernahme schafft", erläutert der Minister.
Wie wichtig die Versorgung mit schnellem Internet in der Fläche sei, zeige die aktuelle Situation: "Die digitale Infrastruktur hält Deutschland am Laufen – ob durch Homeoffice oder den Videoanruf mit Freunden und Verwandten – nie waren wir mehr auf leistungsfähige Netze angewiesen als heute", sagt Scheuer.
Schwerpunkte der Programme
Der "Investitionskredit Digitale Infrastruktur" bietet eine zinsgünstige und langfristige Finanzierung von Investitionen in den Glasfaserausbau und ist über KfW-Finanzierungspartner, in der Regel Banken und Sparkassen, verfügbar. Die Zinssätze werden aus Mitteln des Bundesverkehrsministeriums verbilligt. Laufzeiten bis 30 Jahre sind ebenso möglich wie Zinsbindungsfristen bis 20 Jahre.
Der "KfW-Konsortialkredit Digitale Infrastruktur" nimmt Projekte mit komplexeren Finanzierungsanforderungen in den Blick. Die KfW beteiligt sich im Rahmen von Bankenkonsortien an der Projektfinanzierung. Dabei stellt die KfW direkte Kreditmittel zur Verfügung und übernimmt Kreditrisiken. (amo)



