Glasfaser für Highspeed-Internet soll künftig auch deutlich stärker in ländlichen Regionen ankommen.

Glasfaser für Highspeed-Internet soll künftig auch deutlich stärker in ländlichen Regionen ankommen.

Bild: © Robert Kneschke/Adobe Stock

Innogy betreibt über ihre Tochtergesellschaft Telnet ein Glasfasernetz in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Auf dieses "Versorgungsgebiet" hat künftig auch 1&1 aus Montabaur Zugriff. Innogy und ihr Mitbewerber haben einen Open-Access-Vertrag abgeschlossen.

Künftig bietet 1&1 seine Services und Produkte auch über das Glasfasernetz von Innogy an. Während die Telekommunikationsfirma dadurch Zugang zu 500.000 potenziellen Neukunden bekommt, profitiert Innogy von einer höheren Netzauslastung. Die Mitbenutzungs-Vereinbarung könnte allerdings erst der Anfang einer weitreichenden Zusammenarbeit sein.

100 Mio. Euro pro Jahr für Breitband

Auf der gemeinsamen Agenda könnte künftig die Anbindung von Funkmasten und Gewerbegebieten an das Highspeed-Netz stehen. In jedem Fall wollen die Partner den Glasfaserausbau im ländlichen Raum vorantreiben. Dazu hat Innogy seine jährlichen Investitionen von 100 Mio. Euro bereits verdoppelt. (ls)

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