59 Prozent aller deutschen Unternehmen mit einer ortsfesten Breitbandverbindung und mindestens zehn Beschäftigten verfügten im Jahr 2019 über einen schnellen Internetanschluss, dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Darunter wird ein fester Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verstanden.
Der Anteil der Unternehmen mit schnellem Internet ist in Deutschland um acht Prozentpunkte (2018: 51 Prozent) gestiegen. Im EU-Durchschnitt hat sich der Anteil mit sechs Prozentpunkten etwas schwächer erhöht als in Deutschland und lag im Jahr 2019 bei 54 Prozent (2018: 48 Prozent). Deutschland liegt damit wie in den Vorjahren im europäischen Mittelfeld.
Spitzenreiter: Dänemark, Schweden und die Niederlande
Die Spitzenplätze in der Europäischen Union belegten im Jahr 2019 Dänemark (87 Prozent), Schweden (82 Prozent) und die Niederlande (75 Prozent). Am wenigsten verbreitet war schnelles Internet bei Unternehmen in Frankreich (33 Prozent) sowie Kroatien und Italien (jeweils 41 Prozent).
Insgesamt verfügten 91 Prozent der Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten in Deutschland über eine ortsfeste Breitbandverbindung. Deutschland liegt damit minimal unter dem EU-Durchschnitt von 92 Prozent. Ausführliche Ergebnisse der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in Unternehmen bieten die Tabellen IKT-Indikatoren für Unternehmen (52911) in der Datenbank GENESIS-Online. (gun)



