Nachdem die Fusionen und Übernahmen in den vergangenen Jahren auf einem hohen Niveau waren, sind sie nun rapide abgefallen.

Nachdem die Fusionen und Übernahmen in den vergangenen Jahren auf einem hohen Niveau waren, sind sie nun rapide abgefallen.

Bild: © ADSF/AdobeStock

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Gronau (SWG) gab nun grünes Licht für einen Kooperationsvertrag mit der Vodafone in Sachen Glasfaser. Anfang März hatte der SWG-Aufsichtsrat die Geschäftsführung mit dem flächendeckenden Glasfasernetzausbau beauftragt. Diese Strategie sieht einen Kooperationspartner für den aktiven Betrieb und die Vermarktung des Netzes gegenüber den Endkunden vor, heißt, die SWG kümmern sich ausschließlich um die Planung und den Bau sowie die spätere Wartung des Netzes, teilen die Gronauer mit.
 

Dazu sagt SWG-Geschäftsführer Wilhelm Drepper: "Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Vodafone. Wir stehen jetzt in den finalen Vertragsverhandlungen. Schon im Oktober soll der Vertrag unterschrieben werden. Dann können und werden wir auch gemeinsam mit Vodafone das weitere Vorgehen und die Angebote für die Endkunden vorstellen."

Streit um Glasfaserausbau vor kurzem beigelegt

Nach der Absage der Deutschen Glasfaser zu einer Kooperation mit den Stadtwerken im Frühjahr hatten die SWG in einem umfangreichen Verfahren potenzielle Partner für den Betrieb des zukünftigen Glasfasernetzes in Gronau sondiert und bezüglich Ihres Interesses und Ihrer Eignung analysiert. Im einstimmigen Beschluss entschied sich der SWG-Aufsichtsrat für die Vodafone.

Die Deutsche Glasfaser hatte sich im August überraschend um das Rennen beim Glasfaserausbau zurückgezogen, nachdem sie dieses ohne die Stadtwerke ausbauen wollte. (gun)

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