Brachte erneut einen Förderbescheid zur Einweihung des Weilheimer Glasfasernetzes mit: Alexander Dobrindt

Brachte erneut einen Förderbescheid zur Einweihung des Weilheimer Glasfasernetzes mit: Alexander Dobrindt

Bild: @ SWE

Weilheim in Oberbayern besitzt jetzt ein flächendeckendes Glasfasernetz. „Bereits jetzt gibt es im gesamten Gemeindegebiet keine mit Breitband unterversorgten Haushalte mehr. Alle sogenannten ‚weißen Flecken’ sind erschlossen“, freute sich der Erste Bürgermeister Markus Loth. Doch er möchte noch draufsatteln. Langfristiges Ziel sei es, so Loth, für Weilheim flächendeckend ein gigabitfähiges Glasfasernetz anzubieten. Zur offiziellen Einweihung des Glasfasernetzes in Weilheim war auch Alexander Dobrindt MdB angereist.

Dobrindt hatte 2017 den Fördermittelbescheid des Bundes in Höhe von 2,6 Mio. Euro zum Ausbaustart des schnellen Internets für Weilheim überreicht; vom Land kamen damals weitere 0,6 Mio. Euro hinzu. Der ehemalige Bundesminister freute sich nun auf der Einweihungsfeier der Stadtwerke Weilheim (SWE), wie schnell der Ausbau geklappt hat: „So kann uns insgesamt der Ausbau des schnellen Internets gelingen, in Städten, Landkreisen, in ganz Deutschland.“

Dobrindt bringt Scheck mit

Im Gepäck hatte Dobrindt auch diesmal einen Förderbescheid. Die SWE hatten für die zusätzliche Betriebsreserve beim Bund eine Erhöhung der Fördermittel auf 3,5 Mio. Euro beantragt. Der CSU-Politiker lobte das kluge Vorgehen der Stadtwerke, schon jetzt Gelder für den flächendeckenden Glasfaserausbau zu beantragen und in die Betriebsreserve zu investieren. Dadurch würden nochmalige Tiefbauarbeiten entlang den Strecken, die jetzt verlegt wurden, vermieden.

André Behre, der SWE-Prokurist, machte in seiner Rede einen Ausflug in die Astrophysik: „Die Lichtwellenleitertechnik fasziniert mich schon seit Jahren. Also die Technologie, via Licht Daten, also Informationen zu übertragen. Die maximale Geschwindigkeit im Vakuum beträgt rd. 300.000 km/sec, das ist in etwa die Distanz Erde – Mond. Keine Information, kein Datenpaket kann derzeit schneller als Licht transportiert werden.“ Schelmisch merkte er an, dass das Glasfasernetz „nicht ganz so schnell“ sei. Dort liege die theoretische Geschwindigkeit „nur“ bei rund 200.000 km/sec.

Der Stadtwerke-Chef moderierte

Behre ist Projektleiter der SWE für den Ausbau des schnellen Internets via Glasfaser, also Lichtwellenleiter, in Weilheim. Gut 180 km  Breitbandnetz sind schon ausgerollt, die Internetkunden der SWE bzw. des Providers Inexio surfen jetzt mit Bandbreiten bis 1 Gbit/sec. Ein Dank ging daher an alle am Bau Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und ebenso an die Firma Atene-Kom, die für den Bund die Fördermittelanträge bearbeitet. Moderiert wurde die Einweihung des SWE Glasfasernetzes von Weilheimer Stadtwerke-Chef Peter Müller. (sig)

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