Viele digitale Komponenten dürfte das neue Energienetz enthalten, das die Eon AG zusammen mit mehreren regionalen Partnern ab sofort in Schleswig-Holstein erforscht.

Viele digitale Komponenten dürfte das neue Energienetz enthalten, das die Eon AG zusammen mit mehreren regionalen Partnern ab sofort in Schleswig-Holstein erforscht.

Bild: © envfx/Fotolia

Der brandenburgische Landkreis Prignitz startet ins Gigabit-Zeitalter. Die beteiligten Unternehmen Eon Energie Deutschland und e.discom errichten dafür ein komplettes Glasfasernetz und bieten Kunden in der Region ihre Produkte an, teilte der Energieversorger mit. In den kommenden zwei Jahren werden über 640 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Rund 2000 Wohn- und Gewerbeeinheiten können an das ultraschnelles Internet angeschlossen werden.

Der Energieversorger und Lösungsanbieter Eon Energie Deutschland ist dabei Vertragspartner der Kunden bezüglich der Telefonie- und Internetprodukte. E.discom Telekommunikation, ein Unternehmen der E.DIS AG, baut gemeinsam mit Partnerfirmen die dafür benötigte Glasfaserinfrastruktur und schließt die Gebäude an das moderne Glasfasernetz an. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Landkreises Prignitz, vom Bundesverkehrsministerium sowie vom Land Brandenburg. Der Landkreis hat circa 78.000 Einwohner und verteilt diese auf rund 2.100 km2.

Es beginnt bereits im März 2020

Bereits im März 2020 sollen die Verlegearbeiten der Glasfaserleitungen in Falkenhagen und Pritzwalk beginnen. Die Glasfaseranschlüsse werden direkt in die Gebäude (FTTH) verlegt, so dass von den Kunden eine Bandbreite von einem Gbit/s garantiert buchbar ist. Welche Immobilien angebunden werden können, hängt von der aktuellen Anschluss-Situation ab, denn die Förderauflagen sehen vor, dass nur diejenigen Liegenschaften einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten, die bei der Erhebung der Daten im Jahr 2016 über eine Internetbandbreite von weniger als 30 Mbit/s verfügten. (gun)

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