Entsorgungs- und Stadtreinigungsunternehmen sorgen durch ihren Einsatz für Sauberkeit in der Stadt.

Entsorgungs- und Stadtreinigungsunternehmen sorgen durch ihren Einsatz für Sauberkeit in der Stadt.

Bild: © BSR

"MyBSR" – die Beschäftigten-App soll die Kommunikation und den Arbeitsalltag bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) einfacher machen. Organisationseinheiten, Interessensgruppen, ein "Newsroom" und eine private Chat-Funktion machen es möglich.

5600 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Berlin sauber bleibt. Dafür sind rund 3700 Stadtreiniger jeden Tag in den Straßen der Hauptstadt on Tour, aber auch Verwaltung,  Heizkraftwerke und Betriebs- sowie Recyclinghöfe tragen ihren Teil zu Ordnung und Sauberkeit bei. Auch wenn sie alle in einer Mission unterwegs sind, arbeitet die Belegschaft dennoch verteilt über die ganze Stadt. Die Kommunikation und Informationsweitergabe ist dementsprechend nicht ganz einfach.

Extranet ist durchgefallen

Während sich die Büro-Angestellten einfach über das Intranet über aktuelle Unternehmensneuigkeiten, den Kantinen-Speiseplan oder Weiterbildungsmöglichkeiten informieren konnten, gestaltet sich die Sache für die Kollegen in Orange schon schwieriger. Das Extranet wurde nur von rund zwei Prozent der Müllwerker und Straßenreiniger genutzt – zu kompliziert war die Handhabung. Die neue App wurde daher durchweg positiv vom BSR-Team angenommen.

Nach einem halben Jahr nutzen bereits 35 Prozent aller Beschäftigten die Plattform zum Austausch und zur Informationsgewinnung. Dabei werden nicht nur die Mitarbeiterzeitschrift und offizielle Unternehmensinformationen sowie Veranstaltungen veröffentlicht, sondern das Team selbst teilt Infos aus seinem Berufsalltag. So hat sich laut BSR der Austausch und die Transparenz im Unternehmen über Hierarchieebenen hinweg verbessert.

Von Organisationseinheiten bis Interessensgruppen

Und so funktioniert es: Die Mitarbeiter werden automatisch je nach ihrer Organisationseinheit den für sie interessanten Kanälen in der App zugeteilt. Wer zudem Teil von sogenannten Interessensgruppen werden möchte, kann sich von den Verantwortlichen hinzufügen lassen. Projektgruppen oder Sportangebote können so leichter geteilt werden.

Auch die Möglichkeit eines Privatchats gibt es: Ähnlich wie bei Whatsapp können Direktnachrichten mit einem oder mehreren Kollegen ausgetauscht werden. Der große Vorteilt: Die Kommunikation ist absolut sicher, denn Informationen werden nicht an einen Drittanbieter weitergegeben. (ls)

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