Nach dem Hackerangriff auf den Versorger aus Hannover lassen sich noch nicht alle IT-Systeme vollumfänglich nutzen. Im Kundenservice komme es daher teilweise zu kleineren Einschränkungen, teilte Enercity auf seiner Homepage mit. Zudem arbeite man weiter mit Hochdruck mit externen Spezialisten daran, diese schnellstmöglich zu beheben
Wann alle Systeme wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen, könne man allerdings aktuell nicht voraussehen.
Beeinträchtigungen bei der Marktkommunikation
Auch die Kommunikation mit einigen Marktpartnern sei aufgrund des Vorfalls teilweise beeinträchtigt. Dies umfasst zum Beispiel einzelne Zahlungssysteme, die sowohl bei Enercity als auch bei deren Marktpartnern hochautomatisiert ablaufen.
Man habe den Partnern daher vorgeschlagen, vorübergehend präventiv eine Mahnsperre bis zum 30.11 zu errichten. Diese hat zum Ziel, die Prozesse im Zahlungsverkehr trotz der besonderen Lage so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Die kritischen Infrastrukturen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme sind zudem nicht von dem Angriff betroffen, die Netze und Kraftwerke laufen stabil und die Versorgungssicherheit ist gewährleistet, heißt es weiter. (sg)



