Ein Webportal liefert Darstellungen zu aktuellen Preisen und möglichen Kostenoptimierungen, um Transparenz zu schaffen und das Vertrauen der Endkunden zu stärken.

Ein Webportal liefert Darstellungen zu aktuellen Preisen und möglichen Kostenoptimierungen, um Transparenz zu schaffen und das Vertrauen der Endkunden zu stärken.

Bild: © Kraftwerke Software Gruppe

Seit dem 1. Januar 2025 sind alle Energieversorger nach § 41a EnWG dazu verpflichtet, dynamische Tarife anzubieten. Die Kraftwerk Software Gruppe hat für eine Umsetzung dieser regulatorischen Vorgabe eine neue Lösung für die variable Tarifierung entwickelt. Sie steht Bestandskunden bereits zur Verfügung und wird als erstes gemeinschaftliches Produkt mehrerer Gruppenunternehmen auf der E-World 2025 präsentiert.

Schon jetzt soll sie Anwendern der Kraftwerk-ERP-Systeme eine schnelle und einfache Integration dynamischer Tarife in bestehende Systemlandschaften ermöglichen, wodurch sie neue Chancen in einem wettbewerbsintensiven Markt erschließen können.
 

Microsoft-Plattform als Basis

Schlüsselfaktor für die umfassende Umsetzung der neuen Lösung sei die intelligente Konzeption durch das Kraftwerk-Entwicklungsteam auf Basis der Microsoft-Plattform gewesen, heißt es in der Pressemitteilung dazu. Dabei kamen Praxiserfahrungen hinsichtlich Abrechnung und Visualisierung zum Tragen, die das Gruppenunternehmen M8mit bei der Ladesäulenabrechnung mittels variabler Tarife mit seiner führenden Abwicklungsplattform für Elektromobilität sammeln konnte. Damit deckt Kraftwerk nun auch einen der wesentlichen Anwendungsfälle für variable Tarife ab, der einen relevanten monetären Nutzen für Endkunden bietet.

Erstmals setzt die Kraftwerk Software Gruppe dabei auch ein zentrales Meter-Data-Management ein. Dieses ist essenziell für die Softwarearchitektur und ermöglicht Fremdanwendern eine schnelle Integration. Damit eröffne die Lösung neue Chancen in einem wettbewerbsintensiven Markt, heißt es weiter.

Unkomplizierte Einführung von dynamischen Tarifen

Von der Konfiguration unterschiedlichster Tarifmodelle – etwa standard-, peak- oder börsenpreisorientierte Tarife – über die automatisierte Verarbeitung von Börsenpreisen bis zur nahtlosen Einbindung in Abrechnungsprozesse bietet die neue Funktionalität laut dem Unternehmen umfangreiche Vorteile. Ziel sei es, Energieversorgern eine unkomplizierte und gewinnbringende Einführung sowie Verwaltung ihrer dynamischen Tarife zu ermöglichen – sowohl hinsichtlich der gesetzlichen Vorgaben als auch für eigene Tarifmodelle.

Die Kraftwerk-Lösung lasse sich über offene und marktübliche Schnittstellen in bestehende IT-Systemlandschaften integrieren. Für einen reibungsfreien Einstieg in neue Tarifmodelle bietet Kraftwerk ein Schulungsangebot, das durch anschauliche Visualisierungen ergänzt wird. Ein Webportal liefert Darstellungen zu aktuellen Preisen und möglichen Kostenoptimierungen, um Transparenz zu schaffen und das Vertrauen der Endkunden zu stärken. (sg)

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