Roboter können im Unternehmen regelbasierte Abläufe übernehmen, die bei den Mitarbeitern unbeliebt sind.

Roboter können im Unternehmen regelbasierte Abläufe übernehmen, die bei den Mitarbeitern unbeliebt sind.

Bild: © WrightStudio/AdobeStock

Mit einem eigenen Robotic-Team hat die IT-Schmiede "rku.it "aus Herne nach eigenen Angaben die Workflow-Technologie nicht nur bei einigen Kunden im Tagesgeschäft integriert, sondern baut inzwischen auf eine gezielte Weiterentwicklung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI).
 
Vor allem für sich wiederholende manuelle Tätigkeiten sind die Software-Roboter geeignet. Unternehmen können laut "rku.it" ihre Wirtschaftlichkeit erheblich steigern sowie Freiräume für neue Aufgaben schaffen.

Zeitersparnis und weniger Fehler

„Unsere Projekterfahrungen zeigen: Besonders für Energieversorger eröffnen sich weitreichende Automatisierungsmöglichkeiten“, sagt Christoph Lautenschläger, Prozessberater und RPA-Experte bei "rku.it".

„In der Vergangenheit haben Endkunden häufig fehlerhafte Preisdarstellungen für Strompreise erhalten. Durch den Einsatz von Bots, die täglich hunderte Postleitzahlgebiete auf die korrekte Preisdarstellung prüfen, konnten wir sowohl für eine deutliche Verbesserung der Datenqualität für den Endkunden als auch für eine massive Zeitersparnis auf Seite unserer Kunden sorgen“, nennt Lautenschläger ein Beispiel

RPA-Day für neue Entwicklungen

Ergänzend zum Robotic-Team richtete "rku.it" Anfang des Jahres einen eigenen RPA-Day aus, der sich speziell mit Trends, Projekten sowie der Weiterentwicklung der Robotic-Technologie beschäftigte. „Alle unsere Kunden und Partner sind sich einig, dass Robotic bereits ein Anker ihrer Digitalisierungsstrategie ist. Nun gilt es, die Software-Bots weiterzuentwickeln und mit Technologien der KI zu kombinieren“, berichtet Peter Erke, Teamleiter Vertrieb .

Entscheidungen selbst treffen
 
„Erste Integrationsprojekte von künstlicher Intelligenz in RPA sind für dieses Jahr fest eingeplant“, sagt Matthias Junker, Bereichsleiter Versorgungswirtschaft Beratung und Prozesse und Mitglied des Management-Boards. Er ergänzt: „Die sukzessiven Verbesserungen etwa durch Struktur-, Bild- und Anomalieerkennung werden dazu führen, dass Bots künftig Entscheidungen selbst treffen.“ Das entlastet den Kunden zusätzlich, indem auch komplexe Prozesse, die zuvor menschliche Entscheidungen zwingend erforderten, von Software-Robotern übernommen werden können. (sg)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper