Energiedienstleister können das Vertragsmanagement und die plattformseitige Realisierung von Verträgen per Blockchain und Smart Contracts realisieren. Das erhöht die Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Wertestroms zwischen den Akteuren.

Energiedienstleister können das Vertragsmanagement und die plattformseitige Realisierung von Verträgen per Blockchain und Smart Contracts realisieren. Das erhöht die Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Wertestroms zwischen den Akteuren.

Bild: © blackboard/AdobeStock

Als zentrale Schnittstelle zwischen den Energieanlagen im Haushalt des Kunden und der Beegy-IoT-Plattform dient das Gateway der MVV-Energie-Tochter.

Es wird beim Kunden installiert, stellt die Verbindung zu den Komponenten wie Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Ladestation und Wärmepumpe her und sendet die Daten an die IoT-Plattform. Dort werden optimierte Fahrpläne zur Steuerung der Komponenten errechnet und über das Gateway an die Komponenten zurückgespielt und ausgeführt. Außerdem soll das Gerät sämtliche Energiedaten wie Stromerzeugung und -verbrauch, Ladezustände, Eigenverbrauch sowie Autarkie in Echtzeit an das Kunden-Webportal übermitteln und so für Transparenz über die Energieflüsse im Haushalt sorgen
 

Integrierte Routerfunktion

Seit Jahresanfang werde das Gateway bereits bei neuen Installationen verbaut. Auch Bestandsanlagen seien inzwischen zu über 70 Prozent auf die neue Gatewayversion migriert, damit alle Kunden von den Weiterentwicklungen profitieren, teilte das Unternehmen mit. Die Einrichtung sei in weniger als zehn Minuten über eine Web-App möglich.

Beim Kunden fungiert das Gateway als Router, der ein Netz für alle Energiegeräte im Haushalt aufspannt. So sei eine bestmögliche Konnektivität zu den Geräten sichergestellt. Dabei verfolge man ein strenges Sicherheits- und Privacy-Konzept, heißt es weiter. Das Gateway trennt das Netz des Kunden vom Netzwerk der Energieanlagen und soll diese vor unbefugtem Zugriff schützen.

Fernverwaltung und Over the Air Updates

Mit dem neuen Gateway ermögliche man die Verwaltung und Überwachung der Geräte aus der Ferne. Durch das Monitoring können Störungen ohne Technikereinsatz vor Ort sofort erkannt und behoben werden, damit die integrierten Kundensysteme stets optimal laufen, erläutert Beegy. Kontinuierliche Over the Air Updates sollen schnelle Software-Aktualisierungen erlauben, um neue Features und Applikationen aufzuspielen und Sicherheitslücken zu beheben.

Daneben entwickel man gerade weitere Anwendungen für das Gateway, wie  eine Connectivity-as-a-Service-Lösung für OEMs, also Hersteller von Energiekomponenten. So könnten diese das Gateway mit geringem Aufwand in ihre Hardware integrieren und eine Konnektivität zum Gerät herstellen, beispielsweise zur Funktionsüberwachung sowie frühzeitigen Fehlererkennung und -behebung, für Softwareupdates aus der Ferne oder Services für ein intelligentes Energiemanagement. (sg)

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