Das neue Jahr hat vielfach begonnen, wie das alte geendet hat: Nach wie vor dominieren die Restriktionen durch die Corona-Pandemie, sie haben im Verhältnis sogar noch zugenommen. Zugleich sind die organisatorischen Herausforderungen in der Energiewirtschaft nicht weniger geworden. Eine dieser Herausforderungen im zurückliegenden Jahr war bei vielen Versorgungsunternehmen die Umorganisation der Jahresverbrauchsablesung. Viele Unternehmensverantwortliche haben der Notwendigkeit Rechnung getragen, Ablesepersonal wie auch Kundschaft zu schützen und den Ableseprozess auf digitale Beine zu stellen.
Bei der "co.met "GmbH blieb dieser Trend nicht unbemerkt. Verzeichneten die Ablesespezialisten in der Vergangenheit beim Kundenstamm jährliche Zuwachsraten von durchschnittlich 15 Prozent, so blickt man für 2020 im Vergleich zum Vorjahr auf eine nahezu doppelt so hohe Neukundenzahl zurück!
2020 mehr als 500 Ablesekampagnen gemeistert
„Sicherlich haben wir bereits früh im Jahr gemerkt, dass die äußeren Umstände zu erhöhter Nachfrage führen und haben demnach auch intern vorgesorgt“, berichtet "co.met"-Geschäftsführer Thomas Hemmer. „Dennoch waren wir am Ende überwältigt vom Erfolg. Noch kurz vor Dezember kam ein Interessent auf uns zu, den wir dank unserer effizienten Prozessabläufe noch in die Stichtagsablesung zum Jahresende mit einbinden konnten. Wir sind stolz, alle letztjährigen weit über 500 Ablesekampagnen erfolgreich gemeistert zu haben.“
Der Fokus des Ablesemanagements "co.read" liegt auf der digitalen Ansprache sowie eine Vielzahl an modernen Rückmeldewegen für den Endkunden. Selbst der Kundenservice könne mittlerweile mit Hilfe eines digitalen Service-Agenten abgewickelt werden, dem Chatbot, teilte das Saarbrücker Unternehmen mit. Vernetzt mit der eigenen Internet-of-Things-Plattform von "co.met" könne die Ableselösung darüber hinaus bereits heute zum Beispiel Daten von per LoRaWAN ausgelesenen Zählern empfangen und die Zählerstände verarbeiten. Die Anbindung der "co.read"-Gesamtlösung an das Abrechnungssystem des Auftraggebers geschehe im Standard über nur eine Schnittstelle, wodurch der Datentransfer maximal erleichtert werde, heißt es weiter.
Kontaktlose Zählerstanderfassung per Smartphone stark gefragt
Die kontaktlose Zählerstanderfassung per Smartphone, die zusammen mit dem Partner Anyline eingeführt wurde, sei gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie, in der viele Versorger keine eigenen Ableser zu den Endkunden schicken, ein stark nachgefragtes Feature. Dabei öffnet der Endkunde einen Link per QR-Code auf seinem Smartphone und fotografiert seinen Zählerstand. Die Auswertung der Bilder per OCR-Technologie erfolgt komplett automatisiert und schont damit wichtige Ressourcen bei den Werken, ohne dabei auf ein Foto des Zählers verzichten zu müssen.
Man stelle sich bereits heute für das laufende Jahr auf eine frühzeitige und weiterhin starke Nachfrage ein, neben der Stichtagsablesung sei es unterjährig gerade auch für rollierend ablesende Versorgungsunternehmen wichtig zu wissen, dass mit den schlanken Prozessen bei "co.met" ein Umstieg auf das Ablesemanagement kurzfristig und jederzeit möglich sei. (sg)


