Die auf der Parkoberfläche befestigten grauen Plättchen senden über das "LoRaWAN", ob ein Parkplatz belegt oder frei ist.

Die auf der Parkoberfläche befestigten grauen Plättchen senden über das "LoRaWAN", ob ein Parkplatz belegt oder frei ist.

Bild: © Stadtwerke Kiel

Die Stadtwerke Kiel statten rund 80 Parkplätze an ihren Strom-Ladesäulen mit "LoRaWAN"-Parksensoren aus. So erweitert der Energieversorger seine Ladepunkte für die E-Mobilität um das sogenannte "Smart Parking", wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Das Unternehmen testete die Funktechnologie "Long Range Wide Area Network" demnach sowohl auf ihrem Fimengelände als auch gemeinsam mit der Stadt Kiel an 17 öffentlichen Parkplätzen an der Kiellinie. Seit einiger Zeit rollen die Stadtwerke Kiel das "LoRaWAN"-Netz nun flächendeckend in Kiel aus.

Technologie liefert wichtige Informationen

Die Funktechnologie macht es möglich, Statusinformationen zu sammeln, zu übertragen und auszuwerten. Unter anderem installierte der Energieversorger Sensorik in den Fernwärmebauwerken, um eingetretenes Wasser zu erkennen oder die Temperatur der Transformatoren in Netzstationen zu überwachen.
 
Außerdem testeten die Stadtwerke entsprechende Sensoren, um die Parkplätze an E-Ladesäulen zu überwachen. Die auf der Parkoberfläche befestigten grauen und gewölbten Kunststoffhauben senden über das "LoRaWAN", ob ein Parkplatz belegt oder frei ist. Derzeit läuft das System stabil und liefert zuverlässig die Daten.

Kabellose Datenübertragung

Daher werden die Stadtwerke Kiel nun schrittweise, unter anderem im Rahmen des Forschungsprojektes KielFlex, rund 80 Parkplätze an ihren Ladesäulen mit entsprechenden Sensoren ausstatten. Die Übertragung der Daten geschieht dabei kabellos sowie verschlüsselt und wird in einer gesicherten Serverumgebung ausgewertet. (jk)

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