Das Fazit des Breko zur Halbzeit der aktuellen Legislaturperiode fällt zufriedenstellend aus, aber es gibt auch Kritikpunkte.

Das Fazit des Breko zur Halbzeit der aktuellen Legislaturperiode fällt zufriedenstellend aus, aber es gibt auch Kritikpunkte.

Bild: © Shutter81/AdobeStock

Gerade in den ländlichen Regionen rund um Greven war bisher kein schnelles Internet verfügbar. „Viele unserer Kunden warten schon lange sehnsüchtig auf einen Glasfaseranschluss", sagt Stadtwerke-Chefin Andrea Lüke. Die Thüga Smart Services begleitete das Projekt schon während der gesamten Ausschreibung. Beide Partner konnten sich mit ihrem Angebot bei der Ausschreibung durchsetzen. Gefördert wird das Vorhaben von Bund und Land mit insgesamt 19 Mio. Euro. Die Stadtwerke treten mit dem neuen Glasfasernetz auch als Telefon- und Internetanbieter an.

Glasfaserausbau

In den Außenbereichen der Stadt Greven und im Umland bauen und betreiben die Stadtwerke Greven nun ein Glasfasernetz für den schnellen Datentransfer. Bis zu 1650 Haushalte und mehr als 50 Unternehmen können an das Netz angeschlossen werden. Die digitale Infrastruktur soll sich in diesen bisher unterversorgten Gebieten dadurch erheblich verbessern. Auch die Grevener Schulen sollen ans Glasfasernetz angebunden werden.

TSG unterstützt die Stadtwerke dabei nicht nur während der Bauphase, sondern erbringt auch die Dienstleistungen des operativen Betriebes. Im Einzelnen sind das die Netzüberwachung, die kaufmännische Abwicklung inklusive der Rufnummernportierung und Endkundenabrechnung sowie der technische Endkundensupport. Unterstützung gibt es auch in der Kundenansprache mit klassischer Werbung und Onlinemarketing mit Onlinebestellstrecke.

WLAN, IoT-Netzwerk und Breitband aus einer Hand

Im Bereich der digitalen Infrastruktur arbeiten die Stadtwerke Greven ebenfalls mit der Thüga-Tochter auf mehreren Gebieten zusammen. Erst kürzlich ging das kostenlose öffentliche WLAN-Netz (greven:free) im Innenstadtbereich an den Start. Ein IoT-Netzwerk auf Basis der LoRaWAN-Technologie – die Basis für alle Smart City-Anwendungen – befindet sich derzeit in der Planungsphase.

„Digitale Versorgung wird auch außerhalb von Städten immer wichtiger: Wenn zukünftig Gewerbeflächen erschlossen werden, gehört Breitband zur normalen Infrastruktur wie Gas, Wasser oder Strom“, sagt TSG-Geschäftsführer Peter Hornfischer. (sg)

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