Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Bild: © Peterschreiber.media/AdobeStock

Bayerns größte Anlage für grünen Wasserstoff nimmt den Betrieb auf und könnte bald vergrößert werden. Bis zu 1350 Tonnen des Gases sollen in Wunsiedel im Jahr aus Wind- und Solarstrom erzeugt werden, wie der für die Errichtung beauftragte Siemens-Konzern am Mittwoch mitteilte. Zudem gebe es bereits Gespräche über eine Verdopplung der Leistung auf 17,5 Megawatt.

Abnehmer des Wasserstoffs soll vor allem die regionale Wirtschaft sein - «von der Glas- und Keramikindustrie über Transportunternehmen und Automobilzulieferbetriebe bis zum benachbarten Sägewerk», wie Siemens erklärte. Zudem soll im kommenden Jahr eine Wasserstoff-Tankstelle entstehen. Abwärme und der bei der Elektrolyse abgespaltene Sauerstoff würden benachbarten Industriebetrieben zur Verfügung gestellt.

CO2-freie Energieversorgung vorantreiben

Das Projekt sei ein Beweis, wie die Entwicklung einer CO2-freien Energieversorgung vorangetrieben werden könne, sagte Siemens-Vorstand Matthias Rebellius. Siemens war mit seiner Sparte Smart Infrastructure Generalunternehmer für die Errichtung und ist über seine Finanzierungstochter zu 45 Prozent an der Betreibergesellschaft beteiligt. Herzstück der Anlage ist ein Elektrolyseur der ehemaligen Konzerntochter Siemens Energy. (dpa/amo)

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