Technischer Stadtwerkeleiter Lothar Beckler (rechts), Bürgermeister Patrick Ruh und Stadtrat sowie Betreiber einer Biogasanlage Thomas Heidecker im fachlichen Austausch.

Technischer Stadtwerkeleiter Lothar Beckler (rechts), Bürgermeister Patrick Ruh und Stadtrat sowie Betreiber einer Biogasanlage Thomas Heidecker im fachlichen Austausch.

Bild: © Stadtwerke Feuchtwangen

Die Stadtwerke Feuchtwangen treiben die Versorgung mit grünem Gas im Feuchtwanger Gebiet voran. Der bevorstehende Ausbau des Gasleitungsnetzes im Sulzachgrund von Feuchtwangen bis nach Dorfgütingen ist dazu der erste Meilenstein, wie der Kommunalversorger mitteilt.

"Noch in diesem Jahr geht es in die Umsetzung", erklärt Lothar Beckler, Technischer Leiter der Stadtwerke. Darüber hinaus stehe man im engen Kontakt mit örtlichen Biogasbauern. Allein im Feuchtwanger Stadtgebiet gebe es derzeit insgesamt neun Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung von über drei MW.

Kooperation mit Wissenschaft

Derzeit erarbeiten die Stadtwerke, wie das lokal in und um Feuchtwangen produzierte Biomethangas in das öffentliche Netz eingespeist werden könne. Dabei geht es sowohl um die nötige Fläche für die Erzeugung von Biomethangas als auch um die ökologische sowie ökonomischen Gestaltung des Vorhabens, ohne ein Konkurrenzprodukt zur Milch- oder Fleischwirtschaft zu werden.

Dazu soll unter anderem eine fachliche Bewertung von Experten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf einfließen. Anfang März haben die Stadtwerke mit der Hochschule Ansbach und der Siemens Aktiengesellschaft zudem eine Absichtserklärung unterzeichnet. "Bis Ende September wollen wir Analysen zur Dekarbonisierung der Energieversorgung im Gebiet der Stadtwerke durchführen", so Beckler. (jk)

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