Das Bundesforschungsministerium macht Druck, dass eine ambitionierte nationale Wasserstrategie endlich auf den Weg kommt.

Das Bundesforschungsministerium macht Druck, dass eine ambitionierte nationale Wasserstrategie endlich auf den Weg kommt.

Bild: © Thomas/AdobeStock

Grüner Wasserstoff könnte schon bald günstiger sein als Wasserstoff, der aus Erdgas gewonnen wird. Das geht aus seiner aktuellen Analyse von Morgan Stanley hervor, über die verschiedene US-Medien berichten. Bereits für das Jahr 2023 rechnen die Autoren der Analyse demnach mit deutlich günstigeren Preisen.

Der Grund: Windenergie werde in einigen Teilen der USA zu deutlich besseren Konditionen produziert werden können. Dieser Kostenvorteil spiegele sich dann auch im Preis für den grünen Wasserstoff wieder.

Windkraft ausbauen, Elektrolyse weiterentwickeln

Eine zusätzliche wichtige Rahmenbedingung ist laut der Analyse ein deutlicher Ausbau der Windkraft in den USA – was die Autoren der Studie für durchaus realistisch halten. Zudem müsse die Elektrolysetechnik weiterentwickelt werden. Konkret hält Morgan Stanley einen Preis von einem US-Dollar für 1 Kilo Wasserstoff für machbar.

Die USA investieren aktuell in großem Umfang in die Herstellung von Wasserstoff. Kürzlich legte das US-Department of Energy ein 64-Millionen-Dollar-Programm auf. Diese Summe soll noch in diesem Jahr in ausgewählte Wasserstoffprojekte investiert werden, um einen Markthochlauf der Zukunftstechnologie zu forcieren. (amo)

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