Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Das Projekt „H2LB“ des Landkreises Ludwigsburg zählt zu einem von insgesamt 16 Projekten, die vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Regionale Wasserstoffkonzepte“ (RWK) gefördert werden. Dafür erhält der Landkreis bis zu 100.000 Euro an Fördergeldern.

Landrat Dietmar Allgaier ist überzeugt, dass grüner Wasserstoff ein wichtiger Baustein der Energiewende sein wird, insbesondere für die Dekarbonisierung unserer Wirtschaft. Es müsse nun darum gehen, im Landkreis die regionalen Aktivitäten zu bündeln.

Licht ins Dunkel bringen

Ziel des Projekts „H2LB“ ist es, eine Wasserstoffstrategie für den Landkreis Ludwigsburg zu erarbeiten. Dazu werden lokale Bedarfe und Potenziale für dezentrale Wasserstoffkonzepte analysiert. Die Wasserstoffstrategie soll so die Frage beantworten, wo und wann eine Wasserstoffversorgung zu erwarten ist oder wo bereits heute andere Versorgungslösungen konzipiert, geplant und umgesetzt werden müssen.

Das Projekt „H2LB“ ist vor kurzem gestartet und hat eine Laufzeit von sechs Monaten. Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betreut das Förderprogramm. Der Landkreis setzt das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA, dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart (IAT) und der Stadt Ludwigsburg um. In den nächsten Monaten werden weitere regionale Akteure identifiziert und eingebunden.

Aufbau der Infrastruktur als erster Schritt

Ab 2032 soll eine Versorgung mit grünem Wasserstoff über Fernleitungen beginnen, eine flächendeckende Versorgung wird es voraussichtlich aber erst ab 2040 geben. (amo)

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