Zum Ausblick von den Klippen der Insel Helgoland gesellen sich ab 2022 Offshore-Anlagen von Siemens Gamesa.

Zum Ausblick von den Klippen der Insel Helgoland gesellen sich ab 2022 Offshore-Anlagen von Siemens Gamesa.

Bild: © Artur/Adobe Stock

Das Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff auf der Hochseeinsel Helgoland zieht immer mehr Unternehmen an. Der Aquaventus-Förderverein, der sich dem Projekt verschrieben hat, wuchs allein im Oktober um weitere acht auf inzwischen 79 Mitglieder. «Das Interesse an Aquaventus und der Vision von einer Million Tonnen grünem Wasserstoff aus der Nordsee ist ungebrochen groß», sagte der Aquaventus-Vorsitzende, Helgolands Bürgermeister Jörg Singer, einer Mitteilung vom Dienstag zufolge. «Damit sind wir einerseits ein Schaufenster für neue Technologien und bieten andererseits der deutschen und europäischen Politik ein konkretes Umsetzungsvorhaben zur Erzeugung großer Mengen grünen Wasserstoffs bis 2035.»

Das Helgoländer Projekt sieht eine komplette Kette von der Wasserstoffherstellung über den Transport per Pipeline und über die Häfen zum Festland bis zum Einsatz auf Helgoland und als Schiffsantrieb vor. Die Initiative macht sich dafür auch für den Aufbau zusätzlicher Windanlagen eigens für die Wasserstoffproduktion stark.

Hoffnungsträger Wasserstoff

Wasserstoff, der ausschließlich mit erneuerbarer Energie gewonnen wird, gilt als einer der Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. Er kann als Basis für Kraft- und Brennstoffe dienen, um etwa in Industrie und Verkehr die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas abzulösen. Der Aufbau von Produktionsstätten ist dringend nötig, denn grüner Wasserstoff wird noch für viele Jahre nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen. (dpa/amo)

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