Im AKW Philippsburg hat man dank der Kühltürme kein Problem mit niedrigen Wasserständen.

Im AKW Philippsburg hat man dank der Kühltürme kein Problem mit niedrigen Wasserständen.

Bild: © Daniel Meier-Gerber/EnBW

Die von Rissen betroffenen Gehäuse seien ausgetauscht worden, wie der Karlsruher Energiekonzern EnBW Energie Baden-Württemberg am Montag mitteilte. Der Meiler war am 5. Juni heruntergefahren worden, nachdem die undichten Stellen entdeckt worden waren. Die Risse befanden sich am Turbolader des Dieselmotors, der das Aggregat antreibt. Einen ähnlichen Schaden am gleichen Aggregat hatte es bereits im April 2018 gegeben – auch dieses Gehäuse sowie drei weitere an baugleichen Aggregaten wurden vorsorglich ausgetauscht. Block 2 war 1984 in Betrieb gegangen.

Im Südwesten sind noch zwei Atomkraftwerksblöcke in Betrieb. In Philippsburg endet die Stromproduktion spätestens Ende 2019, in Neckarwestheim spätestens Ende 2022. Jeweils ein Block an beiden Standorten ist bereits stillgelegt und wird abgebaut. (dpa/hil)

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