Zur Instandhaltung der Energienetze investiert das Bayernwerk im Jahr rund eine halbe Milliarde Euro. Einen Teil der Maßnahmen schreibt das Bayernwerk seit 2017 im 110-kV-Netzausbauplan fest. Darin stellt der Netzbetreiber dar, welche Projekte in den nächsten zehn Jahren die Weichen für die Energiezukunft stellen und welche Maßnahmen bereits in den vergangenen zwölf Monaten abgeschlossen wurden.
Der Schwerpunkt im 110-Kilovolt-Hochspannungsbereich liegt in den nächsten zehn Jahren auf der Ertüchtigung, Modernisierung und Verstärkung bestehender Hochspannungstrassen. Die vorgesehenen Maßnahmen beruhen teilweise auf Prognosen für die Last- und Einspeiseentwicklung. Deshalb aktualisiert das Bayernwerk den erstmals 2017 veröffentlichten Netzausbauplan jährlich.
Ausnahme Instandhaltungsprojekte
Das Bayernwerk setzt weitere Projekte zur Instandhaltung der Netze um, wie die Sanierung von Masten oder die Erneuerung von Umspannwerken. Diese Maßnahmen führen nicht zu einer Kapazitätserhöhung und sind deshalb nicht im Netzausbauplan enthalten.
Um das Hochspannungsnetz in Stand zu halten und fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen, folgt das Bayernwerk einer Sieben-Stufen-Strategie bei der Netzentwicklung. Die sieben Stufen der Netzentwicklung richten sich nach dem Leitmotiv: Netz-Optimierung vor Netz-Verstärkung vor Netz-Ausbau – kurz: NOVA. Bevor das Bayernwerk neue Leitungen baut, verstärke und verbessere man bestehende Netz, teilt das Unternehmen mit.
NOVA-Strategie
Gemäß der NOVA-Strategie beschreibt jede Stufe konkrete Maßnahmen der Netzentwicklung – von der einfachen Instandhaltung bis hin zum aufwändigen Neubau von Leitungen. (pm)
Link zum Netzausbauplan: http://www.bayernwerk-netz.de/netzausbauplan
Mehr Informationen zur NOVA-Strategie: http://www.bayerwerk-netz.de/nova

