Die meisten Solarmodule werden nach Deutschland importiert. (Symbolbild)

Die meisten Solarmodule werden nach Deutschland importiert. (Symbolbild)

Bild: © Joaquin Corbalan/AdobeStock

Obwohl die heimische Produktion ansteigt, werden immer noch deutlich mehr Photovoltaikanlagen nach Deutschland importiert als exportiert. Im vergangenen Jahr kamen 87 Prozent der Einfuhren im Wert von insgesamt 3,6 Mrd. Euro aus China, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Mit großem Abstand folgen darauf die Niederlande (4 Prozent) und Taiwan (3 Prozent). Umgekehrt exportierten deutsche Hersteller Photovoltaikanlagen im Wert von 1,4 Mrd. Euro – vor allem in europäische Abnehmerländer.

Rund 3 Mio. Solarmodule

Die Produktion von Solarmodulen zur Stromproduktion hat in Deutschland zugelegt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 wurden 2,9 Mio. Stück gebaut, rund 44 Prozent mehr als 2021 und 75 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vor-Corona-Jahrs 2019. Auf der anderen Seite stagnierte die Herstellung von Solarkollektoren, mit deren Hilfe Sonnenenergie in Heizwärme umgewandelt werden kann.

Im November 2022 waren rund 2,5 Mio. Photovoltaikanlagen auf Dächern und Grundstücken von Haushalten und Unternehmen in Deutschland installiert. Das waren 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, während die installierte Energieleistung um 13 Prozent zulegte.

20 Prozent mehr Solarstrom

Ins Netz wurden 53,4 Terawattstunden (53,4 Mrd. kWh) Solarstrom eingespeist, was eine Steigerung um 20 Prozent zum Vorjahreszeitraum bedeutete. Der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung stieg damit in den elf Monaten um 3 Punkte auf 12 Prozent. 1,6 Mio. Haushalte erzielten aus der Einspeisung Einnahmen von durchschnittlich 183 Euro im Monat. (dpa/jk)

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