Im Jahr 2018 wurden fast 3 GW an Photovoltaikanlagen neu installiert.

Im Jahr 2018 wurden fast 3 GW an Photovoltaikanlagen neu installiert.

Bild: © OFC Pictures/AdobeStock

Der Anbieter von Dach-Solaranlagen Enpal bietet Neukunden die Direktvermarktung als Alternative zur gesetzlichen Einspeisevergütung für Solarstrom an. Betreiberinnen und Betreiber von Solaranlagen haben künftig die Möglichkeit, den ins Netz eingespeisten Strom an der Energiebörse zu vermarkten, teilt Enpal mit.

Der Erlös für Kunden soll sich dadurch erhöhen. Denn der Marktwert des Solarstroms übersteige die gesetzliche Einspeisevergütung von 8,2 Cent pro kWh im Mittel deutlich, so das Solar-Startup. Enpal übernimmt demnach auch die gesamte Abwicklung automatisiert.

500 Euro zusätzlich

Das Unternehmen garantiert zudem für mindestens drei Jahre einen Mindesterlös von 16 Cent und verdoppelt damit nahezu die Einspeisevergütung. Für Kundinnen und Kunden seien so pro Jahr über 500 Euro zusätzlicher Gewinn möglich, heißt es. Außerdem erhielten Betreiberinnen und Betreiber von Solaranlagen einen Anreiz, den Strom genau dann ins Netz einzuspeisen, wenn Strom gerade knapp sei und am dringendsten benötigt werde.

"Die Direktvermarktung ermöglicht selbst Betreibern kleiner Solaranlagen die Möglichkeit zur finanziellen Teilhabe", sagt Mario Kohle, Gründer und CEO von Enpal. "Damit schaffen wir einen Gegenpol und überlassen das Handeln an der Energiebörse endlich nicht mehr nur den Stromkonzernen."

Das Angebot gilt demnach zunächst für alle neuen Kundinnen und Kunden seit dem 3. April. Bestandskunden sollen schnellstmöglich nachgerüstet werden. (jk)

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