Allein in diesem Jahr fallen bundesweit etwa 18.000 PV-Anlagen aus der EEG-Förderung.

Allein in diesem Jahr fallen bundesweit etwa 18.000 PV-Anlagen aus der EEG-Förderung.

Bild: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

In einer Kooperation bauen der Energieversorger Entega und der Pharma- und Chemiekonzern Merck an zwei Konzernstandorten Photovoltaik-Anlagen mit einer jährlichen Stromerzeugung von mehr als 7,5 Gigawattstunden. Am Standort Darmstadt sollen mit Anlagen auf drei Produktions- und Logistikgebäuden voraussichtlich ab dem Frühjahr rund 600 Megawattstunden jährlich produziert werden, wie der Konzern am Montag mitteilte.

In Gernsheim im Kreis Groß-Gerau solle auf rund sieben Hektar ein Photovoltaik-Park entstehen, in dem jährlich bis zu sieben Gigawattstunden erzeugt werden können. Dies könne perspektivisch 10 bis 15 Prozent des Energiebedarfs des Standortes decken. Der in den Anlagen produzierte Strom entspreche dem durchschnittlichen Strombedarf von rund 1500 Haushalten.

Wasserstoffstudie geplant

Mit den geplanten und von einer Entega-Tochter gebauten Anlagen könne der Ausstoß von Kohlendioxid im Jahr um 3800 Tonnen reduziert werden. Zudem seien Machbarkeitsstudien über weitere Anlagen geplant, zum Beispiel ein Ausbau auf weiteren Freiflächen oder Parkplätzen inklusive Speicher- und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Auch für eine Erzeugung und Versorgung der beiden Standorte mit grünem Wasserstoff solle es eine Studie geben.

"Als führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen sind wir überzeugt: Die Sicherung des Industriestandortes Deutschland kann nur gelingen, wenn wir die Energieversorgung neu denken", sagte Kai Beckmann, Mitglied der Merck-Geschäftsführung. (dpa/jk)

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