Hat Tesla die Reichweite eingeschränkt, um Brände im Akku zu verhindern?

Hat Tesla die Reichweite eingeschränkt, um Brände im Akku zu verhindern?

Bild: © Christoph Gateau/dpa

Der Energiekonzern Eon soll die in Grünheide geplante Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla mit Strom versorgen. Die Fabrik solle an das Mittelspannungsnetz der Eon-Tocher Edis angeschlossen werden, sagte ein Eon-Sprecher am Donnerstag. Die Fabrik werde einen Strombedarf von etwas mehr als 100 MW haben. Das entspreche dem Stromverbrauch einer Großstadt wie Chemnitz. Der regionale Energiedienstleister Edis gehört zu zwei Dritteln Eon und zu einem Drittel Kommunen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen hatte am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz des Versorgers gesagt, Tesla habe Eon "den Auftrag gegeben, die pünktliche Energieversorgung für ihre europäische Gigafabrik in der Nähe Berlins zu realisieren". Eon habe dafür eine Zeitvorgabe von 18 Monaten. "Das werden wir trotz Corona schaffen", hatte Teyssen hinzugefügt. Tesla will ab 2021 in Grünheide nahe Berlin in seiner ersten Fabrik in Europa rund 500.000 Elektroautos im Jahr bauen. (dpa/pm)

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